Zahlreiche Unternehmen zeigen Skepsis gegenüber dem Vorschlag der Bundesregierung, ihren Mitarbeitern eine 1.000-Euro-Krisenprämie zu zahlen. Unternehmensgrößen wie Bosch, Siemens und Eon erwarten die genaue gesetzliche Regelung abzuwarten, bevor sie sich entscheiden.

Das Unternehmen Tui kritisiert den Vorschlag als zusätzliche bürokratische Hürde und potenzielle Last für Unternehmen. Brandenburg, Sachsen und Baden-Württemberg lehnen die Auszahlung der Prämie ab, während Hamburgs Finanzsenator betont, dass eine gemeinsame Entscheidung der Bundesländer notwendig ist.

Die Gewerkschaft Verdi bezeichnet die Prämie als „Rohrkrepierer“ und kritisiert die Fähigkeit des Staates, seine eigenen Gesetze umzusetzen. Unternehmen wie ThyssenKrupp, Rheinmetall, Daimler Truck, MediaMarktSaturn, Volkswagen und Lufthansa wollen das konkrete Gesetz abwarten, ehe sie entscheiden.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) mahnt, dass Erwartungen bei Arbeitnehmern geweckt wurden, die viele Unternehmen angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage nicht erfüllen könnten.