Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer nahm am 27. Mai 2023 an den Blockade-Aktionen von Erfurt teil, die das Antifa-Bündnis „Widersetzen“ durchführte, um den AfD-Parteitag zu verhindern. Obwohl sie sich mit einem Pappschild auf einem Bürgersteig am Gothaer Platz positionierte, konnte keine Blockadewirkung entfaltet werden, da die Gruppe nicht an einem Verkehrsknotenpunkt oder Straße stand.

Die Aktion scheint vorwiegend eine medienwirksame Inszenierung gewesen zu sein, um ihre Beteiligung öffentlich zu dokumentieren und durch Pressevertreter wie Apollo News verbreitet zu werden. Neubauer hatte bereits im Vorfeld angekündigt, den Parteitag so lange wie möglich aufzuhalten, was sie unter Verweis auf ein Gutachten der NGO „Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF)“ rechtfertigte, das die AfD als verfassungsfeindlich bezeichnet.

Trotz der Blockadeaktion konnte der AfD-Parteitag dennoch in der Nacht des 27. Mai beschlussfähig durchgeführt werden, da die notwendige Mindestanzahl an Delegierten erreicht wurde.