Bundesinnenminister Alexander Dobrindt äußerte sich in einem Interview mit besorgtem Ton über die geplanten Sitzblockaden des Antifa-Bündnisses „Widersetzen“ am AfD-Parteitag in Erfurt. Er kritisierte nicht die politische Beteiligung anderer Parteien, sondern hervorhob, dass Polizeibeamte im Aktionstag zwischen die Fronten geraten könnten und somit als „Leidtragende“ wahrgenommen werden sollten.

Dobrindt betonte das Recht auf gewaltfreien Protest der Blockaden-Beteiligten, aber er warnte vor einem gewaltsamen Verlauf, bei dem die Polizei sorgfältig eingreifen müsse. Er rief politische Akteure dazu auf, in der polarisierten Situation mäßigend zu wirken.

Die Linkspartei unterstützt die Blockaden, was Fragen an die Einhaltung des Grundgesetzes aufwirft.