Am Mittwoch kam es in einem Freibad in Bochum-Werne zu einer Auseinandersetzung zwischen Badegästen, die letztendlich zu einer Räumung des Bades führte. Die Polizei wurde gerufen, nachdem der Badbetreiber alarmiert worden war, um die Situation zu stabilisieren.
Zunächst berichtete man von einer Massenschlägerei mit 30 Beteiligten, doch die Polizei stellte den Fall anders dar: Es kam zunächst zu einem Streit, an dem mehrere Personen beteiligt waren. Als die Beamten vor Ort waren, gab es einen Streit zwischen zwei Frauen, bei dem eine 35-jährige Frau ein blaues Auge davongetragen und aus der Nase geblutet hat.
Eine weitere 33-jährige Frau wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Badbetreiber entschied sich daraufhin, das Freibad zu räumen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.
Laut t-online mussten 4000 Gäste das Bad verlassen. Als Reaktion auf den Vorfall wurde am Donnerstag eine Ausweispflicht eingeführt: Alle Gäste ab 14 Jahren müssen einen Personalausweis vorlegen, um Hausverbote leichter umsetzen zu können.
Auch Taschen sollen kontrolliert werden und das Sicherheitspersonal aufgestockt. Es war das erste Mal, dass ein Freibad in Bochum räumen musste, und die WasserWelten Bochum GmbH betreibt mehrere Hallen- und Freibäder in der Stadt.
