Das Bundesverwaltungsgericht hat dem Bundesnachrichtendienst (BND) eine deutliche Niederlage bezüglich eines Disziplinarverfahrens gegen einen langjährigen Beamten zugefügt. Der BND hatte versucht, den Beamten aus dem Dienst zu entfernen, basierend auf Vorwürfen wie grenzüberschreitendes Verhalten und unangemessene Äußerungen.
Das Gericht bestätigte nur einen Teil der Vorwürfe und verhängte stattdessen eine Kürzung der Dienstbezüge um zehn Prozent für ein Jahr, während es die interne Verfahrensführung des BND kritisierte. Andere Vorwürfe wurden nicht als erwiesen anerkannt.
Der Fall wurde von der Junge Freiheit berichtet und betraf einen Beamten, der seit 2003 im Dienst war und in mehreren Auslandsdienststellen tätig gewesen ist.
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