Am Mittwochnachmittag kam es in der thüringischen Kurstadt Bad Langensalza zu einer tödlichen Massenschlägerei, die ihren Ursprung in einem Streit um eine Kündigung eines algerischen Mitarbeiters gegenüber dem syrischen Barbershop-Inhaber hatte. Der 25-jährige Algerier wurde mit einem Messer erstochen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus an Verletzungen am Hals und der Lunge.

Die Polizei hat mehrere Tatverdächtige festgenommen, darunter einen 19- und einen 26-jährigen Syrer, wobei die genaue Tätigkeit noch unklar ist. Ermittlungen werden aufgrund der Sprachbarriere erschwert, da die Beteiligten kaum Deutsch sprechen.

Der Bürgermeister von Bad Langensalza mahnte zur Besonnenheit und verurteilte Vorurteile.