Die neue E-Auto-Prämie der schwarz-roten Bundesregierung soll Haushalte mit kleinem Einkommen beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge entlasten. Allerdings profitieren vor allem die Subventionsjäger in der Wirtschaft, zu denen chinesische Hersteller zählen.
Der Präsident des Verbands der Automobilhändler Deutschlands (VAD), Burkhard Weller, kritisiert den Abfluss staatlicher Fördermittel in die Kassen der chinesischen Konkurrenz. Die neue E-Auto-Prämie wird bislang fast ausschließlich bei Fahrzeugen mit einem Kaufpreis zwischen 20.000 und 30.000 Euro in Anspruch genommen, was den Preisbereich vor allem von chinesischen Marken wie BYD und MG bedient.
Deutsche E-Auto-Konkurrenten befinden sich hingegen im oberen Preissegment. Politiker in Deutschland propagieren das E-Auto als Lösung für die unteren Einkommensschichten, was laut Weller weltabgewandt erscheint.
