Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat mit ihren Äußerungen zur BAföG-Reform neue Spannungen innerhalb der Koalition ausgelöst. Sie warnt vor möglichen Verzögerungen oder Abwichen von vereinbarten Eckpunkten, was die SPD als falsch und nicht zutreffend zurückweist.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wiebke Esdar betont, dass die Koalitionspartner bereits über die zentralen Punkte der Reform verständigt seien, darunter mehr Flexibilität, den Abbau von Bürokratie sowie eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale und der Regelsätze. Sie fordert die Union auf, sich an bestehende Absprachen zu halten, um Stabilität in der Koalition und Vertrauen in demokratische Prozesse zu schützen.

Von der Unionsfraktion gibt es bisher keine offizielle Reaktion auf Bärs Aussagen. Die SPD hält die Reform für gesichert und verurteilt Bärs Äußerungen als falsch, was den Koalitionsstreit neu aufflammen lässt.