Die CDU Mecklenburg-Vorpommern hat der regierenden SPD vorgeworfen, dass es sich um eine „Vetternwirtschaft“ handelt. Der CDU-Landeschef Daniel Peters und der FDP-Landtagsabgeordnete David Wulff haben die Vorwürfe gegen die SPD zurückgezogen, da sie ähnliche Fälle in Sachsen-Anhalt nicht kennen.
Die SPD-Generalsekretärin Julian Barlen bestritt die Vorwürfe und nannte sie eine „Schmutzkampagne“ der CDU vor der Landtagswahl. Die Kritik an der SPD kommt nach dem Bekanntwerden neuer Verwandtenbeschäftigungsfälle, bei denen es sich um familiäre und politische Überschneidungen handelt.
Der FDP-Landtagsabgeordnete David Wulff sprach von einem „Eindruck eines Filzes“, der für viele Bürger entstehe. Die Vorwürfe gegen die SPD sind ein weiterer Streitpunkt in den Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.
