Die Zahl der Geburten in Deutschland erreichte im Jahr 2025 ihren niedrigsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, mit nur 654.241 Neugeborenen, verglichen mit 677.117 im Vorjahr. Die durchschnittliche Geburtenrate bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sank auf 1,32, nachdem sie 2024 noch bei 1,35 gelegen hatte.
Einzig Hamburg zeigte einen minimalen Anstieg in der Geburtenrate, während Mecklenburg-Vorpommern den stärksten Rückgang mit einem Abfall von 6,3 Prozent registrierte. Unterschiede zwischen deutschen Staatsbürgerinnen und Ausländerinnen waren ebenfalls spürbar: Die Geburtenrate bei deutschen Müttern betrug 1,2 Kinder je Frau, während sie bei Einwandererinnen 1,78 war.
In der ehemaligen DDR lag die Geburtenrate mit 1,22 Kindern je Frau unter dem Rest des Landes, dessen Rate 1,34 betrug. Diese Trends deuten auf eine allgemeine Demografische Veränderung hin, die in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich ausgeprägt ist.
