Die Bundesregierung hat von der Europäischen Kommission die Genehmigung erhalten, weitere fünf Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds für Förderprogramme zur Unterstützung klimafreundlicher Verfahren in der Industrie zu verwenden. Ursprünglich sollten diese Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung als Klimageld an die Bürgerschaft zurückgegeben werden, wie es die schwarz-rote Koalition geplant hatte.

Stattdessen sollen Unternehmen durch CO₂-Differenzverträge finanziell unterstützt werden, um ihre Treibhausgasemissionen zu senken – mindestens um 50 Prozent innerhalb von vier Jahren und bis zum Ende der Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Kritiker bemängeln, dass die Mittel durch Einnahmen aus dem Emissionshandel finanziert werden sollen, was den Versprechen der Regierung widerspricht.

Beispiele für mögliche Förderprojekte sind der Umstieg auf klimafreundlichere Verfahren wie die Direktreduktion bei Stahlherstellern oder die Nutzung von Wasserstoff und Biomethan.