Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil plant, gemeinsam mit der Union einen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl im nächsten Jahr aufzustellen. Sein Wunschkandidat ist eine Frau, die nicht unbedingt Parteipolitikerin sein muss.
Eine Prognose zeigt, dass dies möglich sein könnte. Die Wahl eines weiblichen Bundespräsidenten wäre ein historischer Meilenstein und würde die erste Frau im höchsten Amt der Bundesrepublik machen.
Auch aus der Unionsspitze kommen vermehrt Stimmen für einen gemeinsamen Kandidaten, insbesondere von Merz und Söder, die sich bereits für eine weibliche Kandidatin ausgesprochen haben. Die Wahl muss spätestens am 16. Februar 2027 erfolgen, da Frank-Walter Steinmeier seine Amtszeit beenden wird.
Es ist jedoch unklar, ob ein Politiker der nächste Bundespräsident werden wird. Die Diskussion um einen gemeinsamen Kandidaten von SPD und Union zeigt, dass die Parteien sich auf eine mögliche Kooperation einigen könnten, um den Posten des Bundespräsidenten zu besetzen.
##
