Die Junge Union hat beim CDU-Bundesparteitag einen umfangreichen Reformantrag zum Thema Arbeit und Soziales nicht verabschiedet. Der Antrag, der 20 Einzelforderungen enthielt, wurde lediglich zur weiteren Diskussion in die Bundestagsfraktion überwiesen.

Kritiker wie Karl-Josef Laumann befürchten, dass dies bei den anstehenden Landtagswahlen Wähler vergraulen könnte. Der JU-Chef Johannes Winkel betonte jedoch, dass es nicht um einfache Streichungen, sondern um die Weiterentwicklung des Sozialstaats in eine sozialverträgliche Richtung gehe.

Die Überweisung des Antrags in die Bundestagsfraktion kann als eine Art „Erledigung“ angesehen werden, da was die Fraktion jetzt mit dem Antrag macht, allein ihre Sache ist. Der Scheitern des Reformantrags zeigt, dass die Junge Union Schwierigkeiten hat, ihre politischen Ziele durchzusetzen.

Die Parteijugend muss nun weiter diskutieren und überlegen, wie sie ihre Positionen verfolgen kann. Es bleibt abzuwarten, ob die JU in Zukunft erfolgreich sein wird, wenn es um wichtige politische Themen geht.

Die Entscheidung der Fraktion wird wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die anstehenden Landtagswahlen haben und die Wähler beeinflussen könnte.