Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in kürzester Zeit zweimal über seine Haltung zum EU-Emissionshandelssystem ETS geändert. Am Mittwoch schien er noch für eine Abkehr vom System zu plädieren, doch bereits am Tag darauf räumte er es ab und lobte es als gutes Instrument.

Bei einem Treffen europäischer Staats- und Regierungschefs äußerte sich Merz dann wieder positiv über das ETS und bezeichnete Preissteigerungen als gewünscht. Diese Kehrtwende wirft Fragen auf die Stabilität seiner politischen Position und seine Fähigkeit, komplexe Themen zu verhandeln.

Die Veränderung in der Meinung des Bundeskanzlers unterstreicht auch die Komplexität der EU-Politik und die Herausforderungen, denen sie gegenübersteht. Es bleibt abzuwarten, ob Merz‘ neue Haltung langfristig anhält oder sich wieder ändert.

Die politische Landschaft in Deutschland und Europa wird weiterhin von den Aussagen des Bundeskanzlers beeinflusst werden.