Das Europäische Parlament hat eine Resolution angenommen, die die EU-Kommission zu einer radikal-linken Gender-Politik auffordert. Die Resolution fordert eine feministische Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik, die eine „gender-transformative Vision“ enthalten soll und dem Schutz und den Rechten marginalisierter Gruppen wie Transgender-Menschen hohe Priorität einräumen soll.
Darüber hinaus wird die EU-Kommission aufgerufen, eine globale Führungsrolle im Kampf gegen in dieser Hinsicht kritisch eingestellte Gruppen einzunehmen. Die Resolution wurde am Donnerstag angenommen und soll der Kommission eine Prioritätenliste für die kommende UN-Frauenrechtskonferenz mit auf den Weg geben.
Die radikale Politik wird von einigen als zu liberal und anderen als notwendig für die Förderung von Gleichheit und Gerechtigkeit angesehen. Die EU-Kommission muss nun entscheiden, wie sie diese Forderungen umsetzen will.
Die Resolution ist ein wichtiger Schritt in der Diskussion über die Rolle der EU bei der Förderung von Geschlechtergleichheit und Menschenrechten.
