Der Bau von Windräderanlagen auf den traditionellen Weidegebieten der indigenen Sami-Völker in Norwegen hat die Lebensgrundlage dieser Gemeinschaft bedroht. Trotz dieser Bedrohung reagieren politische Entscheidungsträger, insbesondere in Bayern, mit Heuchelei und Ignoranz auf diese Problematik.
Die Stadtwerke München (SWM) fungiert als finanzkräftiger Großinvestor in diesen Projekten, die Teil eines breiteren Programms zur Ausbauoffensive erneuerbarer Energien sind. Der Münchner Stadtrat, in dem Rot-Grün traditionell den Ton angibt, hat 2009 das Ziel festgelegt, München bis 2025 als erste Millionenstadt zu etablieren, deren Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.
Diese politische Initiative führt jedoch zu Konflikten mit indigenen Völkern und zeigt die Komplexität der Umwelt- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland.
