Deutschland zahlte 2025 rund 435 Millionen Euro an Netzbetreibern, die aufgrund von Überproduktionen in ihrem Stromnetz ihre Anlagen zeitweise abschalten mussten. Diese Entschädigung ist rückläufig und sank um etwa 120 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Die hoher Kostenbelastung liegt vor allem in Bayern, wo der Ausbau der Solarenergie stark ansteigt. Die Rechnung trägt jedoch auch die Stromkunden selbst, da sie für die Überlastung im Netz aufkommen müssen.

Die Unbeständigkeit von Wind- und Sonnenenergie führt dazu, dass Deutschland fast eine halbe Milliarde Euro pro Jahr für diese Entschädigungen ausgibt. Diese Kosten sind ein weiterer Beweis dafür, dass die Energieversorgung in Deutschland noch nicht vollständig stabil ist.

Die Bundesregierung muss daher weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Unbeständigkeit von erneuerbaren Energien zu reduzieren und die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten. ##