Der Iran hat in dieser Woche die Flüssigerdgasanlage Ras Laffan in Katar angegriffen und dabei erhebliche Schäden verursacht. Nach Angaben von Qatar Energy wurden rund 17 Prozent der Exportkapazität für LNG außer Betrieb gesetzt, was zu jährlichen Einnahmeverlusten von rund 20 Milliarden US-Dollar führen wird.

Die Instandsetzung werde die Produktion für mehrere Jahre beeinträchtigen und zu einem Rückgang von rund 12,8 Millionen Tonnen LNG führen. Der Angriff hat auch die europäischen Gaspreise um 35 Prozent in die Höhe geschossen.

Die katarische Regierung rechnet mit weiteren Auswirkungen auf Lieferungen nach Asien und Europa. Die Sicherheit der Erdgasanlagen ist ein weiterer wichtiger Punkt, da zwei der insgesamt 14 LNG-Anlagen sowie eine der beiden Gas-to-Liquids-Anlagen beschädigt wurden.

Der Staatsminister für Energieangelegenheiten und CEO Saad Sherida Al-Kaabi hat die Situation sorgfältig erklärt und betont die Notwendigkeit einer umfassenden Instandsetzung, um die Produktion wieder aufzunehmen. Die Angriffe auf katarische Erdgasanlagen haben erhebliche Auswirkungen auf den globalen Gasmarkt und werden wahrscheinlich zu weiteren Preissteigerungen führen.