Ein Projekt, bei dem Kinder im Rahmen des Ramadan eine islamische Gebetsroutine und arabische Schrift lernen sollten, hat in einer städtischen Kindertagesstätte in Gelsenkirchen zu einer hitzigen Debatte geführt. Die Fraktionsvorsitzende der NRW-AfD, Enxhi Seli-Zacharias, berichtet von besorgten Eltern, die sich hilfesuchend an sie gewandt haben.

Der Stadtteil Resser Mark weist jedoch einen deutlich geringeren Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf als der Gelsenkirchener Durchschnitt. Das NRW-Familienministerium hat sich gegenüber dem Sender RTL West nicht zu dem konkreten Fall geäußert.

Die Debatte um das Projekt hat in der Kita zu Unstimmigkeiten geführt, was die Eltern und die Kinder in der Stadtteile Resser Mark betrifft. Die Ursachen für den Konflikt sind noch nicht geklärt, aber es ist klar, dass das Projekt ein sensibles Thema ist, insbesondere im Kontext der Migrationspolitik und des kulturellen Dialogs.