Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat juristisch gegen die Berichterstattung zum Stromausfall im Südwesten der Stadt vorgehen lassen. Er weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer „haltlosen“ Darstellung und möglicher „kampagnenartiger“ Berichterstattung.
Wegner hat seine Anwaltskanzlei, Schertz Bergmann, beauftragt, presserechtliche Schritte gegen die Berichterstattung zu prüfen. Die Medienrechtskanzlei hat in einer Erklärung die Darstellung des Tagesspiegels entschieden zurückgewiesen und Wegners Aussage als „haltlos“ bezeichnet.
Der Tagesspiegel hatte berichtet, dass Wegner möglicherweise die Öffentlichkeit bewusst getäuscht habe. Die genauen Umstände des Stromausfalls sind jedoch nicht in dem Quelltext beschrieben.
Es ist unklar, ob und welche Schritte gegen den Tagesspiegel eingeleitet werden werden. ##
