Die Wasserstoff-Tochter des Stahlkonzerns Thyssenkrupp, Nucera, geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Verlust von bis zu 80 Millionen Euro aus. Das Unternehmen baut Anlagen zur Herstellung von „grünem Wasserstoff“, das durch Elektrolyse hergestellt wird.
Ursprünglich hatte das Unternehmen eine Umsatzprognose von 500 bis 600 Millionen Euro, die nun auf 450 bis 550 Millionen Euro reduziert wurde. Die hoher Kosten bei der Herstellung von „grünem Wasserstoff“ haben dazu geführt, dass das Unternehmen einen erheblichen Verlust erwarten muss.
Die Elektrolyseure, die für die Wasserstoffherstellung gebaut werden, sind ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des grünen Wasserstoffs. Das Unternehmen hofft, durch die Herstellung von „grünem Wasserstoff“ neue Märkte und Kunden zu gewinnen, aber die hoher Kosten und die Konkurrenz durch andere Unternehmen machen es schwierig, diese Ziele zu erreichen.
Die Situation zeigt, dass die Entwicklung des grünen Wasserstoffs noch in den Anfängen ist und viele Herausforderungen und Risiken mit sich bringt. Das Unternehmen muss daher sehr vorsichtig sein und seine Strategie anpassen, um den Verlust zu minimieren und langfristig erfolgreich zu sein.
