Rund 180 Mitglieder der Linkspartei haben Gregor Gysi, langjähriger Linken-Politiker und Alterspräsident des Deutschen Bundestages, dazu aufgefordert, sich für eine antirassistische Weiterbildung zu entschuldigen. Dieser Aufruf folgt einer Kritik von Gysi zum Antisemitismus-Problem in der Linken, die er in einem Focus-Interview geäußert hatte.

Die Mitglieder fordern, dass Gysi öffentlich bei den migrantischen und jungen Mitgliedern der Partei für die durch seine Äußerung entstandene Verletzung entschuldigt sich. Der Brief, aus dem die Welt zitiert hat, zeigt, dass die Linkspartei unter Druck geraten ist, nachdem Gysi seine Kritik zum Antisemitismus-Problem geäußert hatte.

Die Entscheidung von Gysi bleibt unklar, und es bleibt abzuwarten, ob er sich den Forderungen der Partei anschließen wird. Es ist jedoch klar, dass die Linkspartei unter dem Druck steht, ihre Verbindung zu Antisemitismus zu überwinden.

Die Entscheidung von Gysi hat möglicherweise Auswirkungen auf die Zukunft der Partei und ihrer Beziehung zu ihren Mitgliedern.