Die Rechts-Links-Unterscheidung gilt in der Politik oft als politischer Grundcode. Doch bis vor kurzem überraschte ein Desiderat, das zu einer neuen Diskussion über die Differenzierung führte.

Zwei namhafte Historiker, Karlheinz Weißmann und Peter Hoeres, haben sich entschieden, Abhilfe zu schaffen, indem sie Schriften veröffentlicht haben, die sich mit der Rechts-Links-Umkehrung auseinandersetzen. Beide Gelehrten lehnen die Versuche ab, die Gegenseite zu verteufeln und betonen stattdessen die Komplexität der Differenzierung.

Weißmanns Buch „Rechts oder Links“ wurde im letzten Jahr veröffentlicht, gefolgt von Hoeres Studie „Rechts und links“, die in fünf Kapitel eingeteilt ist. Die Studie beginnt mit einer Einleitung, folgt dann Angaben zum über längere Zeit unbestrittenen Vorrang der Rechten und schließt sich Ausführungen über die einschneidenden Auswirkungen der Französischen Revolution an.

Durch diese Schriften soll eine neue Perspektive auf die Rechts-Links-Umkehrung geschaffen werden, die die Komplexität der Differenzierung besser abbildet. Die Historiker betonen, dass es wichtig ist, die Gegenseite nicht zu verteufeln und stattdessen die Nuancen der Differenzierung zu betrachten.

Durch diese neue Diskussion soll eine bessere Verständigung über die Rechts-Links-Umkehrung erreicht werden. ##