Ein Theaterstück in Hamburg, das ein fiktives AfD-Verbotsverfahren thematisierte, hat zu einer emotionalen Krise bei den Mitarbeitern geführt. Die Befürworter der AfD durften ihre Argumente vortragen, was zu einer Vielzahl von Reaktionen unter den Angestellten führte.
Berichte sprechen von Krisensitzungen, Einzelgesprächen und „Betroffenenkreisen“ für die Mitarbeiter. Viele haben sich über das Fehlen von Differenzierung zwischen Rechtspopulisten und Theatermitarbeitern geärgert, was zu Tränen und einem Gefühl des Unbehagens geführt hat.
Die Angestellten fühlen sich angegriffen und unerwünscht, weil „Rechte“ ihre Argumente vortragen durften. Die Reaktionen unter den Mitarbeitern sind so stark, dass sie von einer Art „Apokalypse“ gesprochen werden kann.
Es ist unklar, ob die Beteiligten eine Lösung für diese Situation gefunden haben oder wie lange die Krise andauert wird. Die Szene im Thalia Theater hat zu einem breiteren Diskurs über Freiheit der Meinungsäußerung und Toleranz geführt.
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