Der Spiegel hat mehrere Bilder aus seinem Bericht über den Irankrieg entfernt, nachdem unabhängige Gutachten KI-Manipulationen nachgewiesen hatten. Die betroffenen Aufnahmen zeigen einen angeblichen iranischen Flugzeugträger, eine Explosion in Teheran sowie Porträts des neuen Obersten Führers Modschtaba Chamenei neben seinem Vater Ali Chamenei.
Die Fotos wurden über das Agenturnetzwerk von SalamPix verbreitet und gelangten schließlich in die Datenbanken deutscher Medien wie Zeit, Süddeutsche Zeitung, WDR, Stern, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, Welt, taz und B.Z. Eine forensische Analyse des deutschen Unternehmens Neuramancer ergab bei fünf Verdachtsfällen klare Hinweise auf KI-Eingriffe. Beim Bild des Flugzeugträgers wurden unlogische Schatten und strukturelle Unstimmigkeiten gefunden, die auf eine vollständige Generierung hinweisen.
Die Entfernung der Bilder ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Integrität der Berichterstattung. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Medien ähnliche Maßnahmen ergreifen werden.
Die Entdeckung von KI-Manipulationen in den Bildern ist ein weiteres Beispiel für die Bedeutung von Nachprüfung und Überprüfung bei der Berichterstattung.
