Die Schweizer haben eine Initiative zur Senkung des Rundfunkbeitrags abgelehnt. Nach einer zweiten Hochrechnung lehnten rund 62 Prozent der Wähler die sogenannte SRG-Initiative ab, bei der der verpflichtende Radio- und Fernsehabgabe für Privathaushalte von 335 Franken auf 200 Franken pro Jahr gesenkt werden sollte.
Unternehmen sollten vollständig von der Zahlung befreit werden. Die Initiative sah vor, das bestehende Finanzierungssystem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Landes vorerst zu erhalten.
Die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) wird vor allem durch die Abgabe finanziert, da sie landesweite Radio- und Fernsehprogramme in den vier Landessprachen betreibt. Die Fehlerquote liegt bei zwei Prozent, was bedeutet, dass rund 98 Prozent der Wähler die Initiative unterstützt haben.
Damit bleibt das bestehende Finanzierungssystem vorerst bestehen.
