Die Polizei in Zürich musste am Samstag Tränengas und Gummigeschosse gegen Teilnehmer einer linken Feministen-Demonstration einsetzen. Die Demonstration, die unter dem Motto „Kapitalismus heißt Krieg“ anlässlich des „feministischen Kampftags“ am 8. März stattfand, wurde von Frauen, Lesben, Intergeschlechtlichen, Non-binären, Trans-Personen und Asexuellen durchgeführt.
Die Veranstalter hatten Männer dazu aufgefordert, „solidarisch“ zu sein und nicht teilzunehmen, da der öffentliche Raum laut den Organisatoren von Sexismus und Mansplaining geprägt sei. Die Teilnehmer warfen Feuerwerkskörper in Richtung der Polizisten, was zu einem Polizeieinsatz führte.
Die Polizei reagierte mit Tränengas und Gummigeschosse, um die Situation zu unter Kontrolle zu bringen. Die Demonstration wurde von vielen als unangemessen und diskriminierend gegenüber Männern wahrgenommen.
Die genauen Umstände des Polizeieinsatzes sind noch nicht bekannt.
