Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich hat die Beschwerde eines 26-jährigen Staatenlosen gegen die Ablehnung seines Antrags auf Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft zurückgewiesen. Der Mann, der 2000 in einem Flüchtlingslager in Damaskus geboren wurde und seit mehreren Jahren in Österreich lebt, beantragte die österreichische Staatsbürgerschaft im März 2025. Die niederösterreichische Landesregierung lehnte den Antrag jedoch aufgrund eines Vorfalls vom 7. Oktober 2023 ab, bei dem der Mann an einem pro-palästinensischen Autokorso in Wien teilgenommen hatte und nach Zeugenaussagen eine führende Rolle gespielt haben soll.
Der Mann hatte bereits 2016 Asyl erhielt und seine Familie stammt aus Palästina. Die Entscheidung des Gerichts ist ein weiterer Schritt in einem langen Prozess, der die Staatsbürgerschaftsfrage des Mannes prägt.
Die Gründe für die Ablehnung des Antrags sind jedoch nicht vollständig geklärt und es bleibt abzuwarten, ob der Mann seine Beschwerde weiterhin vorbringen wird. ##
