Der Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung, Wolfram Weimer, hat drei linke Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Der Ausschluss erfolgte nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, weil es sich um Buchhandlungen aus dem linkspolitischen Spektrum handelt, zu denen laut einem Sprecher des BKM „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“ vorliegen.

Normalerweise wird die Kandidatenliste von einer Jury aus Branchenvertretern erstellt und vom Kulturstaatsminister anschließend ohne Beanstandung durchgewunken. Der Ausschluss ist jedoch zum ersten Mal Konsequenz, da in diesem Jahr eine Formalität zum ersten Mal Konsequenzen hat.

Die Entscheidung des BKM wird von einigen als politisch motiviert angesehen, während andere den Ausschluss als notwendige Maßnahme zur Sicherstellung der Rechtskonformität sehen. Der Deutscher Buchhandlungspreis ist ein renommierter Preis für die deutsche Literatur und soll die besten Bücher des Jahres belohnen.

Die Entscheidung des BKM hat jedoch zu einer Kontroverse geführt, da einige Kritiker den Ausschluss als politische Zensur betrachten. Die genauen Gründe für den Ausschluss bleiben unklar, da der Sprecher des BKM die „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse“ nicht spezifiziert hat.

Die Entscheidung des BKM wird wahrscheinlich weiterhin Gegenstand von Diskussionen und Kontroversen sein.