Der Schweizer Ständerat hat einer Änderung in der Strafprozessordnung der Eidgenossenschaft zugestimmt, die die Polizei dazu verpflichtet, die Nationalität von Verdächtigen, Tätern und Opfern in Meldungen anzugeben. Die Regelung soll ein öffentliches Interesse an Ehrlichkeit, Vollständigkeit und Transparenz bei der Informierung über die öffentliche Sicherheit haben.

Die Änderung ist bereits bei rund der Hälfte der Kantone verankert worden und wurde von der SVP-Nationalrat Benjamin Fischer vorgeschlagen. Die neue Regelung soll künftig in ganz der Schweiz gelten, wobei das Alter und Geschlecht von Tätern und Opfern ebenfalls angegeben werden müssen.

Diese Änderung soll die Polizei dazu zwingen, genaue und umfassende Informationen über die Verdächtigen und Opfer zu liefern, was wiederum eine bessere Sicherheit für die Bevölkerung fördern soll. Die neue Regelung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer transparenteren und sichereren Gesellschaft.

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