Die Wirtschaftsforscher beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben die geplante Reform des Heizungsgesetzes scharf kritisiert. Die neue Grüngasquote könnte Haushalte teuer zu stehen kommen, da die Gasrechnung eines Zwei-Personen-Haushalts bis 2035 um bis zu 350 Euro steigen würde.
Die von der Bundesregierung vorgestellten Eckpunkte zur Reform stoßen auf Kritik, da sie laut Ökonomen zu erheblichen Unkosten für Bürger führen könnten. Insbesondere die Abschaffung der bisherigen 65-Prozent-Regel für neue Heizungen und die Einführung einer Grüngasquote sind Gegenstand der Kritik.
Die Reform soll schrittweise mit steigenden Anteilen klimafreundlicher Gase wie Biogas oder Wasserstoff betriebene Fossil-betriebenen Heizungen erlauben, was jedoch zu höheren Kosten für die Bürger führen könnte. Die Kritik an der Reform ist laut IW jedoch nicht ausreichend abgewogen durch die angeblichen Vorteile für die Umwelt.
Die Bundesregierung muss daher sorgfältig prüfen, ob die Reform tatsächlich zu den gewünschten Ergebnissen führt und ob die Kosten für die Bürger gerechtfertigt sind.
