Die AfD-Bundestagsabgeordnete Martina Uhr wird vorgeworfen, ihren Lebensgefährten und dessen Tochter im Bundestag beschäftigt zu haben. Laut Recherchen der Welt soll sie in ihrem Büro sowohl ihren Lebensgefährten als auch dessen Tochter beschäftigt haben.
Dieser Vorwurf hat zur Drohung des Fraktionsausschlusses geführt, falls Uhr ihr Mandat freiwillig niederlegt. Die AfD-Landesgruppe Niedersachsen hat Uhr aus dem Bundestag ausgeschlossen und auf den Austritt aus der Bundestagsfraktion aufgefordert.
Die Details wurden erst nach Bekanntwerden in der Mitgliederdatenbank der AfD-Bundesgeschäftsstelle hinterlegte Adresse von Uhrs Lebensgefährten geändert worden, wobei beide zuvor dieselbe Wohnanschrift hatten. Die Situation hat die Landesgruppe unter Druck gesetzt und droht mit dem Ausschluss aus der Fraktion, falls Uhr ihr Mandat nicht freiwillig niederlegt.
Die Vorwürfe gegen Uhr sind Gegenstand weiterer Recherchen und Diskussionen innerhalb der AfD-Fraktion.
