Die journalistische Berichterstattung in politisch sensiblen Fällen ist von einer wiederkehrenden Muster geprägt, bei dem schwere Vorwürfe öffentlich erhoben werden und sofort große mediale Solidarität folgt. Doch erst später, wenn überhaupt, beginnt die kritische Überprüfung.
Dieses Problem liegt darin, dass Journalismus nicht von Affekten lebt, sondern von Einordnung, wobei Berichte vor allem auf den Aussagen der Betroffenen beruhen und nur unzureichend hinterfragt werden. Die Kritik richtet sich gegen die mangelnde journalistische Sorgfalt und die Frage, ob sie in solchen Fällen konsequent angewandt wird.
Es geht nicht darum, reale Gewalt oder Diskriminierung zu verharmlosen, sondern um die Notwendigkeit einer genaueren Berichterstattung, die auch politisch sensiblen Fällen gerecht werden muss. Die Kritik an der journalistischen Berichterstattung in solchen Fällen ist ein wichtiger Punkt, der diskutiert werden sollte, um sicherzustellen, dass die Medien eine verantwortungsvolle Rolle in der Gesellschaft spielen.
