Eine Kampagne von linksradikalen Gruppen und Israelhassern rief im Internet zu öffentlichem Protest auf, da sie der Gedenkstätte Buchenwald „Genozidleugnung“ vorwerfen. Der Vorwurf basiert darauf, dass die Gedenkstätte nicht israelkritisch genug ist.

Die Aktion wurde ausgelöst, als eine Frau im April vergangenen Jahres mit einem Palästinensertuch versuchte, Zugang zum Gelände der KZ-Gedenkstätte zu erhalten und gegen die israelische Politik zu protestieren. Mitarbeiter verweigerten ihr jedoch den Eintritt, und die Frau klagte gegen die Gedenkstätte, verlor jedoch.

Die Stiftung und der israelische Botschafter reagierten empört auf die Vorwürfe. Die Gedenkstätte Buchenwald wird als Ort der Erinnerung an die Opfer des Holocausts genutzt, und es ist unklar, ob die Kritik an der Gedenkstätte zu einer Änderung ihrer Ausrichtung oder -inhalte führen wird.

Die Situation bleibt weiterhin umstritten, und es ist ungewiss, wie sich die Proteste auf die Gedenkstätte auswirken werden.