Die Debatte über Sozialkürzungen in Bayern wirft der Gewerkschaft IG Metall Vorwürfe einer „Hetzjagd auf Arbeitnehmer“ ein. Laut dem Bezirksleiter Horst Ott würden die Stellenkürzungen nicht nur auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen sein, sondern auch auf eine Geringschätzung der Arbeitnehmer durch Politik und Wirtschaft.

Die IG Metall Bayern hat bereits im vergangenen Jahr 10.000 Mitglieder verloren, was teilweise auf die allgemeine wirtschaftliche Stagnation und teilweise auf die Stellenkürzungen zurückzuführen ist. In der Autoindustrie seien die Stellenkürzungen sogar noch höher angekommen, mit 54 Prozent aller Branchenbetriebe.

Die Stellenkürzungen in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern betragen derzeit 32.000 Stellen, was eine erhebliche Auswirkung auf die Arbeitnehmer hat. Die Debatte über Sozialkürzungen ist ein wichtiger Aspekt in der Diskussion über die Zukunft der Industrie in Bayern.