Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat bei ihrer Präsidiumswahl einen neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Friedrich Merz konnte seine Position wieder übernehmen und erhielt 878 Ja-Stimmen.
Seine stellvertretende Bundesvorsitzende Karin Prien blieb im Amt, aber mit nur 604 Ja-Stimmen, was eine geringe Mehrheit darstellt. Die Wahl war insgesamt von einer niedrigen Beteiligung geprägt, da viele Delegierte nicht an der Wahl teilnahmen.
Die CDU hat sich für eine Frauenquote von 50 Prozent entschieden und hat auch die anderen gewählten Positionen im Präsidium neu besetzt oder bestätigt. Die Wahl zeigt, dass Karin Prien trotz ihrer geringen Mehrheit weiterhin ein wichtiger Spieler in der CDU ist.
Die CDU muss jedoch auch auf die niedrige Beteiligung reagieren und sich fragen, ob dies ein Hinweis auf eine gesunde Partei ist oder ob es ein Problem darstellt, das angegangen werden muss. ##
