Die linksextremen Gruppen haben zu Protesten gegen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald aufgerufen, insbesondere am Wochenende der Befreiung des Lagers um den 11. April. Ihre Kritik richtet sich gegen die Leitung des Erinnerungsortes, die sie nicht israelfeindlich genug finden und kriminalisieren propalästinensische Aktivisten.

Der Streit entstand aus einem Vorfall im April vergangenen Jahres, bei dem Mitarbeiter einer Frau den Zutritt verweigert hatten, weil sie mit einem Palästinensertuch auf dem Gelände gegen Israel protestieren wollte. Ein Gericht hatte der Gedenkstätte recht gegeben.

Die linksextremen Gruppen haben in einer Stellungnahme die Proteste als legitim bezeichnet und die Mittel der Gruppe, die das antisemitische Massaker der Hamas gefeiert hatte, als „in Gänze legitim“ bezeichnet. Diese Aktionen der linksextremen Gruppen haben zu weiteren Spannungen um die KZ-Gedenkstätte geführt.

Die Befreiung des Lagers am 11. April ist ein wichtiger Tag in der Geschichte des Lagers, und es ist unklar, wie sich die Proteste auf den Tag auswirken werden.