Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, hat den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten (CDU) als „kindisch“ bezeichnet. Dieser Beschluss, der eine Kooperation mit ihrer Partei ausschließt, sei vor allem ein Deckmantel dafür, keine soziale Politik machen zu müssen, sagte Schwerdtner gegenüber dem RND.
Die CDU-Generalsekretärin Carsten Linnemann hat dagegen erneut Antisemitismusvorwürfe gegen die Linken erhoben. Die Entscheidung über den Beschluss liege allein bei der CDU, erklärte Schwerdtner weiter.
Sie bezeichnete die Haltung der CDU als „kindisch“ und betonte, dass dies nicht das Problem der Linken sei. Der Unvereinbarkeitsbeschluss wurde kurz vor dem CDU-Parteitag in Stuttgart diskutiert.
Die CDU hat sich entschieden, keine Aufweichung oder Aufhebung des Beschlusses zu erwägen.
