Das polnische Verteidigungsministerium hat eine Schulung über LGBT-Themen im Militär zurückgenommen, nachdem sie von der Oppositionspartei PiS und von Soldaten kritisiert wurde. Die Schulung war ursprünglich für das Jahr 2026 geplant und sollte sich mit dem Thema „Menschenrechte und die Perspektive des Genders in Militäroperationen“ befassen.

Nach Kritik aus der Oppositionspartei PiS und Medienberichten wurde das Angebot wieder zurückgezogen. Der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz hat die Schulung aus dem Schulungskatalog entfernt, was als eine Reaktion auf die Kritik gesehen werden kann.

Die Entscheidung ist ein weiterer Schritt in einer Reihe von Maßnahmen, die das polnische Regime gegenüber der LGBTQ+-Community eingenommen hat. Die Rücknahme der Schulung zeigt, dass das Regime nicht bereit ist, sich mit den Themen des Genders und der Menschenrechte auseinanderzusetzen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im polnischen Militär entwickeln wird und ob es weitere Maßnahmen gegen die LGBTQ+-Community geben wird. Die Entscheidung des Verteidigungsministers ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Regime nicht bereit ist, sich mit den Themen der Menschenrechte und der Gleichberechtigung auseinanderzusetzen.