Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt steht erneut unter Druck, weil er offenbar über mehrere Monate hinweg nicht an den Sitzungen des MDR-Rundfunkrates teilgenommen hat. Trotzdem erhält er monatlich eine Aufwandsentschädigung von 800 Euro.
Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Jens Cotta und Jens Dietrich zeigt nun, dass solche Sitzungen gar nicht stattgefunden haben. Die öffentlich einsehbaren Protokolle und Anwesenheitslisten des MDR zeigen ein eindeutiges Bild: Zwischen März 2024 und Anfang 2026 hat Mario Voigt an keiner einzigen Sitzung des Rundfunkrates teilgenommen.
Dieses Verhalten wirft Fragen bezüglich der Glaubwürdigkeit und Verantwortung im höchsten Amt des Landes auf. Die Situation zeigt, dass die Regierung nicht nur bei den Terminen und Formalien, sondern auch bei der Einhaltung ihrer Pflichten nachgeht.
Die AfD-Abgeordneten haben bereits eine Kleine Anfrage gestellt, und nun wird die Antwort der Landesregierung bekannt. Der Fall Mario Voigt zeigt, dass die Regierung nicht nur bei den öffentlichen Aufgaben, sondern auch bei der Einhaltung ihrer eigenen Regeln nachgeht.
Die Situation ist ernst, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Regierung auf diese Vorwürfe beantworten wird.
