Die französische Polizei hat neun Mitglieder der 2025 verbotenen Antifa-Organisation „Jeune Garde Antifasciste“ unter Verdacht gesetzt, den 23-jährigen Mathematik-Studierenden Quentin D. umgebracht zu haben. Der Assistent des Abgeordneten Raphaël Arnault von der linksextremen Partei La France insoumise (LFI) gehört zu den Verdächtigen.
Arnault selbst war 2018 einer der Gründer der Schlägertruppe und beschäftigte einen der verhafteten Mitglieder. Die Partei LFI hatte bei der Parlamentswahl 2024 mit 72 Abgeordneten in die Nationalversammlung eingezogen.
Die Ermittlungen sind noch im Gange, aber die Polizei hat nun offiziell bestätigt, dass Arnaults Assistent zu den Verdächtigen gehört. Die Verhafteten werden wegen Mordes und anderen schweren Straftaten angeklagt.
Die Ermittlungen haben bereits zu einer Reihe von Verhaftungen und Beschlagnahmung von Beweismaterial geführt. Die Polizei hofft, die wahren Umstände des Todes von Quentin D. aufzudecken.
Die Verurteilung der Verdächtigen ist noch nicht absehbar.
