Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission, die sich aus 13 Experten zusammensetzt, wird sich in den kommenden Tagen mit einer möglichen Anhebung des Renteneintrittalters beschäftigen. Es soll geprüft werden, ob ein späteres Ausscheiden aus der Erbwerbstätigkeit, konkret mit 70 Jahren, das marode System stabilisieren könnte.

Aktuell liegt es für Jahrgänge ab 1964 bei 67 Jahren und für Geburtsjahrgänge bis 1957 bei 65 Jahren. Die Kommission soll auch über die Höhe der Abschläge sprechen, wenn sich Arbeitnehmer vor dem 70. Lebensjahr zur Ruhe setzen, sowie über Belohnungen für Menschen, die mit 70 Jahren weiterarbeiten wollen.

Es wird erwartet, dass es „sehr großzügige“ Belohnungen geben soll, um das System attraktiver zu machen. Die Diskussionen werden in den kommenden Tagen intensiv geführt, bevor die Rentenkommission ihre Arbeit aufnimmt.

Die Entscheidung soll die Zukunft des Rentensystems in Deutschland prägen.