Die schwedische Energiekonzern Vattenfall plant den Neubau von fünf neuen Mini-AKWs auf der Halbinsel Värä südlich von Göteborg. Der Vorteil dieser neuen Kernenergie sei, dass sie verlässlichen Grundlaststrom erzeugt und damit Preisspitzen vermieden werden könnten.

Vattenfall-Chefin Anna Borg sieht die Atomenergie international im Aufwind und hält neue Reaktorkonzepte für einen Baustein der künftigen Stromversorgung. Das Unternehmen plant, bestehende Atomkraftwerke zu modernisieren, um ihre Laufzeit um rund 20 Jahre zu verlängern, und prüft den Bau von kleineren Reaktoren, sogenannten Small Modular Reactors (SMRs).

Diese neuen Mini-AKWs könnten eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von CO2-Emissionen spielen und die Energiewende vorantreiben. Vattenfall sieht die Atomenergie als eine wichtige Alternative zur erneuerbaren Energie, um die Stromversorgung zu sichern.

Die neuen Mini-AKWs könnten in den nächsten Jahren in Betrieb gehen und helfen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.