Die französische Regierung plant die Errichtung von sechs neuen Kernreaktoren, obwohl sie in ihrer neuen nationalen Energiestrategie den Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich reduziert hat. Dieser Kurswechsel ist ein Überraschungsschlag in einer Politik, die ursprünglich darauf abzielte, die Bedeutung der Kernkraft schrittweise zu verringern.

Die Atomstromproduktion soll in den kommenden Jahren wieder zulegen und die Kernkraft als Rückgrat der Energieversorgung betrachtet werden. Der erste Neubau ist bereits am Standort Penly am Ärmelkanal geplant und könnte 2038 ans Netz gehen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung ihre Pläne auch umsetzen wird, insbesondere im Hinblick auf den geplanten Ausbau von acht weiteren Reaktoren. Die Entscheidung zeigt, dass die französische Regierung bereit ist, ihre Energiepolitik anzupassen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung zu gewährleisten.