Der europäische Gaspreis ist im Januar um 36 Prozent gestiegen, von gut 30 Euro pro Megawattstunde auf 42 Euro. Diese Preisentwicklung deutet laut Bundesnetzagentur nicht auf einen Mangel hin.
Der Füllstand der deutschen Speicher fällt jedoch unter 32 Prozent. Die Kurve des Day-ahead-Preises erreichte am 21. Januar mit 42,84 Euro ihren Höchstwert, während er am 2. Januar bei 30,84 Euro pro Megawattstunde lag.
Der Preis für eine Lieferung im folgenden Monat (Month-ahead) ist ebenfalls gestiegen und liegt nun bei 42 Euro. Diese Preiserhöhungen sind ein Zeichen dafür, dass die Gasversorgung in Europa weiterhin unter Druck steht.
Die Bundesnetzagentur wird wahrscheinlich weiteren Aufschwung im Gasmarkt beobachten und prüfen, ob es zu einer Versorgungsunsicherheit kommt. Die Preiserhöhungen werden auch von den Verbrauchern und den Gaslieferanten beeinflusst, die sich auf die neuen Preise einstellen müssen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Gaspreis im Laufe des Jahres entwickeln wird und ob es zu weiteren Preiserhöhungen kommt. Die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher werden sich wahrscheinlich auf die neuen Preise einstellen müssen.
