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Proteste im Iran: Mehr als 40.000 Menschen ermordet

Die Menschenrechtsorganisationen gehen mittlerweile davon aus, dass bei den Protesten gegen das Mullah-Regime im Iran mehr als 40.000 Menschen ermordet wurden. Nach aktuellen Einschätzungen wurden während der landesweiten Demonstrationen seit Ende Dezember mehr als 40.000 Demonstranten von Sicherheitskräften getötet und Hunderttausende weitere verletzt.

Ein Bericht des Internationalen Zentrums für Menschenrechte im Iran (ICHR) stützt sich auf Feldforschung, die Auswertung von Bild- und Videomaterial sowie zahlreiche Interviews mit Quellen im Land. Die Zahl der Opfer ist deutlich höher als bisher angenommen und könnte bislang mindestens 43.000 betragen.

Diese Zahlen sind ein weiterer Beweis für die Brutalität des Regimes gegen seine eigenen Bürger. Die internationale Gemeinschaft muss sich mit dieser Situation auseinandersetzen und Maßnahmen ergreifen, um den Menschenrechten in Iran zu helfen.

Verschwundene Asylbewerber in Rheinland-Pfalz

Die Zahl der verschwundenen Asylbewerber in rheinland-pfälzischen Aufnahmeeinrichtungen ist alarmierend. Innerhalb von halben Jahren sind fast 1.000 Asylbewerber spurlos verschwunden, was etwa zehn Prozent aller in Einrichtungen im Bundesland aufgenommenen Asylbewerber entspricht.

Dieser Skandal kommt für die Ampel-Landesregierung zu einem schlechten Zeitpunkt, da er kurz vor der Landtagswahl stattfindet. Ein Sicherheitsmitarbeiter hatte die hohen Zahlen mit mehreren E-Mails an Behörden und Abgeordnete weitergeleitet.

Die Regierung versucht möglicherweise, diese Zahlen zu beschwichtigen, indem sie sie als „übliches Ausmaß“ bezeichnet. Es ist jedoch unklar, warum die Asylbewerber verschwunden sind und ob es sich um eine systematische Verschlechterung der Lebensbedingungen handelt oder um andere Faktoren.

Die Behörden müssen nun erklären, was hinter diesem Skandal steckt und wie sie die Situation verbessern wollen.

EU-Kommission unter Druck gesetzt: Muslimbruderschaft auf Terrorliste beantragen zu lassen

Die französische Nationalversammlung hat in einer gemeinsamen Abstimmung liberaler, konservativer und rechter Kräfte die EU-Kommission dazu aufgefordert, die Aufnahme der Muslimbruderschaft in die EU-Terrorliste zu beantragen. Mit 157 zu 101 Stimmen bei einer Enthaltung verabschiedete man einen entsprechenden Entschließungsantrag, der durch die konservativen Republikaner eingebracht wurde.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der rechten Rassemblement National, der liberalen Ensemble pour la République von Präsident Emmanuel Macron und der konservativen Republikaner verabschiedet. Die Parteien links der Mitte stimmten dagegen, darunter die französischen Grünen, die Sozialistische Partei und die linksradikale La France insoumise.

Diese Entscheidung unterstreicht die zunehmende politische Spannung in Frankreich und die zunehmende Ablehnung der Muslimbruderschaft durch die französische Politik. Die EU-Kommission wird nun unter Druck gesetzt, die Aufnahme der Organisation in die Terrorliste zu prüfen.

Es bleibt abzuwarten, wie die EU-Kommission auf diese Forderung reagiert und welche Auswirkungen dies auf die Beziehungen zwischen der EU und den Mitgliedstaaten haben wird. Die Entscheidung der französischen Nationalversammlung wirft auch Fragen nach der politischen Vielfalt in Frankreich und der Rolle der Rechten in der französischen Politik auf.

Polizeieinsatz in Ahrensbök nach schwerer Verletzung eines Mannes

Ein Polizeieinsatz in der Gemeinde Ahrensbök wurde am Samstagabend (24.01.2026) aufgrund einer schweren Verletzung eines Mannes durchgeführt. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich um Schussverletzungen handeln könnte.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Totschlags aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen und Spurensicherungsmaßnahmen wurden durchgeführt, nachdem Polizei und Rettungsdienst um 18:20 Uhr in die Lübecker Straße alarmiert wurden.

Es soll zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen sein. Die genauen Umstände der Verletzung sind noch nicht bekannt, aber die Polizei arbeitet weiterhin an den Ermittlungen.

Die Situation ist weiterhin unter Kontrolle, und die Polizei hält die Öffentlichkeit über die Fortschritte informiert. ##

Politischer Irrtum bei ZDF-Sendung

Die öffentlich-rechtliche Sendung Funk beworben eine ZDF-Sendung mit Aussagen eines Teilnehmers, Quentin Gärtner, einem Kommunalpolitiker der Grünen. Allerdings wurde Gärters politische Zugehörigkeit in dem Werbeposting für das Instagram-Portal nicht erwähnt.

Die Sendung selbst präsentiert Gärtner als ehemaligen Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, ohne seine politische Zugehörigkeit zu erwähnen. Dieser Irrtum ist problematisch und wirft Fragen über die Objektivität der Sendung auf.

Die Frage bleibt, warum Gärtners politische Zugehörigkeit in dem Werbeposting nicht genannt wurde, obwohl er als Kommunalpolitiker der Grünen bekannt ist. Die ZDF-Sendung 13 Fragen wird nun mit ausgewählten Aussagen von Gärtner beworben, was die Objektivität der Sendung weiter untergräbt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Vorfälle auf die Ruf des ÖRR-Online-Portals Funk und die ZDF-Sendung auswirken werden. ##

Australien in politischer Krise: Haßrede-Gesetze unter Angriff

Die geplante Gesetzesreform zur Eindämmung von Haßrede und extremistischer Gewalt in Australien hat zu einer heftigen innenpolitischen Debatte geführt. Premierminister Anthony Albanese hatte ein umfangreiches Gesetzespaket vor, das die Haßrede eindämmen und das Waffenrecht verschärfen sollte.

Die geplanten Hate-Speech-Regelungen, die Haßrede schneller ahnden sollen, sind jedoch Gegenstand der Kritik. Der Widerstand kommt nicht nur aus der Opposition, sondern auch aus Teilen der Gesellschaft, was zu einer politischen Krise führt.

Die Regierung muss nun entscheiden, wie sie auf die Kritik reagieren und ihre Ziele erreichen will. Die Debatte zeigt, dass die australische Regierung Schwierigkeiten hat, eine Lösung für das Problem der Haßrede zu finden, das in Australien ein großes Anliegen ist.

Die politische Krise unterstreicht auch die Bedeutung einer gesellschaftlichen Diskussion über Freiheit und Sicherheit. Die Zukunft der Gesetzesreform bleibt ungewiss, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Regierung auf die Kritik einstellen wird.

Die innenpolitische Debatte zeigt, dass die australische Regierung Schwierigkeiten hat, eine Lösung für das Problem der Haßrede zu finden, das in Australien ein großes Anliegen ist.

Dylan Mulvaney: Die Karriere eines Influencers

Der amerikanische Influencer Dylan Mulvaney ist bekannt für seine Rolle als transsexuelle Frau. Er lebt seit hundert Tagen als Frau und hat sich offiziell als weiblich eintragen lassen, obwohl er seinen ursprünglichen Namen behalten hat.

Mulvanney war in der Vergangenheit umstritten, nachdem eine seiner Werbekampagnen die Bud-Light-Biermarke fast in den Ruin getrieben hatte. Jetzt wird er für seine Rolle als Anne Boleyn am Broadway gesucht.

Die Verdrängung von Anne Boleyn soll nun endgültig persönlich werden, indem Mulvanney diese Rolle übernimmt. Dieser Schritt zeigt, dass Mulvanney bereit ist, sich weiterhin in der Öffentlichkeit zu präsentieren und seine Identität als Frau zu verteidigen.

Seine Karriere bleibt umstritten, aber es ist klar, dass er eine starke Präsenz in den sozialen Medien hat und sich nicht von Kritik zurückhalten lässt. Mulvanney wird nun die Rolle der Anne Boleyn am Broadway spielen, was seine Karriere als Influencer weiterhin bestimmt scheint.

Es bleibt abzuwarten, wie diese Entscheidung von der Öffentlichkeit aufgenommen wird und ob sie zu einer Veränderung in Mülvanneys öffentlicher Wahrnehmung führt. ##

Bundesfamilienministerin kritisiert alternative Medien

Die Bundesfamilienministerin Karin Prien hat ihre Parteikollegin Daniel Günther bei der Kritik an alternativen Medien unterstützt. In einem Interview mit der taz sagte Prien, dass alternative Medien „rechtsextreme Positionen“ stärker bringen und zur Delegitimierung und Zersetzung der Demokratie beitragen würden.

Dies geschieht im Kontext einer Debatte um soziale Medien und neue Nachrichtenseiten, bei der Günthers Zensur-Forderungen in den Fokus gerückt sind. Prien betont, dass Günther über die Regulierung von Sozialen Medien und ein Verbot für Unter-16-Jährige gesprochen hat.

Ihre Aussage zeigt, dass sie sich hinter ihrem Parteikollegen stellt und seine Kritik an alternativen Medien unterstützt. Die Debatte um soziale Medien und neue Nachrichtenseiten ist ein wichtiger Aspekt in der Diskussion über die Rolle der Medien in der Gesellschaft.

Bundespolizei sucht weitere Geschädigte und Zeugen nach Schlägerei im McDonald’s am Hbf.

Die Bundespolizei in Bremen sucht nach weiteren Opfern einer Schlägerei, die am Sonntag, den 18.01.2026, im McDonald’s am Bremer Hauptbahnhof stattfand. Gegen 06:35 Uhr kam es zu einem körperlichen Angriff durch einen 46-jährigen Mann auf Mitarbeiter der Filiale.

Der Tatverdächtige wurde von der Bundespolizei festgenommen und wegen Körperverletzung angeklagt. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Mann vor dem Angriff bereits zwei weitere Gäste körperlich angegriffen hatte.

Diese beiden Männer hatten sich selbst gegen den Tatverdächtigen zur Wehr gesetzt, aber bisher keine Meldung bei der Polizei abgegeben. Die Bundespolizei sucht nun auch diese beiden Geschädigten und Zeugen, um ihre Aussagen zu sammeln und die Ermittlungen fortzusetzen.

Die Tatverdächtige ist beschrieben worden als ein 46-jähriger Mann, der ganz in Schwarz gekleidet war, eine schwarze Beanie-Mütze trug, blaue Turnschuhe und einen kurzen geschnittenen Vollbart. Die Bundespolizei ermittelt weiterhin wegen Körperverletzung gegen den Tatverdächtigen.

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Linke verdoppelt Mitgliedschaft in einem Jahr

Die linke Politikpartei hat im vergangenen Jahr ihre Mitgliederzahl mehr als verdoppelt, insbesondere bei jungen Wählern und Frauen. Nach Angaben der Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner ist die Linke heute „jünger, weiblicher, aber vor allem auch größer als je zuvor“.

Die Partei verzeichnete einen rasanten Mitgliederzuwachs, von 58.532 im Januar 2025 auf über 123.126 bis zum Jahresende. Der Andrang war so groß, dass die Partei zeitweise sogar die Mitgliederausweise ausgegangen sei.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Linke für den kommenden Wahlkampf eine starke und junge Basis hat, die von der Politik des Sozialisten Zohran Mamdani inspiriert wird. Die Linke sieht ihre Mitgliederzahl als wichtigen Erfolg für ihren Wahlkampf und hofft, mit dieser neuen Basis neue Wähler zu gewinnen.

Bayerns Ministerpräsident Söder: AfD wird kein Rathaus in Bayern gewinnen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich überzeugt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Kommunalwahl 2022 kein Rathaus in Bayern gewinnen wird. Er begründet dies mit mangelnder moralischer und fachlicher Eignung der Partei sowie ihrer Fähigkeit, „üble Dinge“ aus dunklen Zeiten zu dulden.

Söder hat auch erwähnt, dass die AfD bei der Kommunalwahl 2020 4,7 Prozent der Stimmen erreicht hat, was einem Plus von 4,4 Prozentpunkten im Vergleich zu 2014 entsprach. In aktuellen landesweiten Umfragen kommt die AfD auf rund 19 Prozent.

Söder lässt nicht aus, dass eine erneute Kandidatur zur Landtagswahl 2028 nicht ausgeschlossen ist, solange Partei und Wähler es wünschen. Die Aussage des Ministerpräsidenten spiegelt seine Überzeugung wider, dass die AfD in Bayern keine ernsthafte Herausforderung darstellt.

Aldi Süd plant Stellenabbau in Deutschlandzentrale

Der Discounter-Riese Aldi Süd plant, bis zu 500 Stellen in seiner Deutschlandzentrale zu streichen. Betroffen sind die Personalabteilung, die Buchhaltung sowie auch die IT-Sparte.

Die Pläne für den Stellenabbau seien bereits seit dem vergangenen Jahr im Gange, obwohl konkrete Gründe dafür bisher nicht genannt wurden. In der Deutschlandzentrale in Mülheim an der Ruhr sind derzeit 2.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Streichung von Arbeitsplätzen ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des Konzerns, die auch eine mögliche Fusion mit Aldi Nord einschließt. Die Pläne wurden gegenüber der dpa bestätigt, und es wird erwartet, dass die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und das Unternehmen in den kommenden Monaten sichtbar werden werden.

Die genauen Details über den Stellenabbau und die Umstrukturierung bleiben jedoch unklar, da konkrete Gründe dafür bisher nicht bekannt gegeben wurden. ##

Farbanschlag auf Verfassungsschutzchef in Bremen

In der Bremer Neustadt wurde das Haus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes mit einem Farbanschlag übertroffen. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Anschlag von Linksextremisten handelt.

Eine Gruppe namens „Interventionistische Linken“ gibt an, einen V-Mann des Verfassungsschutzes in ihren Reihen enttarnt zu haben. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz übernommen.

Bisher wurden Weihnachtsbaumkugeln mit Farbe auf das Haus geworfen und die Reifen eines Autos einer Nachbarsfamilie beschädigt. Die Bremer Polizei bittet um Hinweise, um den Täter zu identifizieren.

Der Anschlag könnte möglicherweise einen Bezug zum Linksextremismus haben. Die Innensenatorin hat bereits Stellung genommen und die Ermittlungen weitergeführt.

Die Sicherheitsbehörden arbeiten daran, die Verantwortlichen für den Anschlag zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.