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ZDF-Intendant Norbert Himmler wies Vorwürfe einer einseitigen Berichterstattung beim ÖRR zurück

Der ZDF-Intendant Norbert Himmler hat die zunehmende Skepsis in der Bevölkerung gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Behauptungen, dass öffentlich-rechtliche Sender befangen berichten würden, entschieden zurück. Er betonte, dass die Qualitätskontrolle beim ZDF so hoch sei wie bei keinem anderen Medium und dass er nicht pauschal erkennen kann, dass weite Flächen des Programms einseitig seien.

Himmler lobte auch den journalistischen Nachwuchs und betonte, dass die journalistische Arbeit klar von seinen persönlichen Überzeugungen getrennt wird. Darüber berichtete die Frankfurter Allgemeine über seine Aussagen im Frankfurter Presseclub.

Die Behauptung, dass öffentlich-rechtliche Sender befangen berichten würden, sei laut Himmler eine „Behauptung“, die er nicht unterstützt. Er verteidigte auch die Arbeit seiner Kollegen und lobte den Journalismus beim ZDF als Handwerk.

Friedliche Versammlungen in Hannover

Die Polizeidirektion Hannover hat am Samstag, 31.01.2026, mehrere Versammlungen mit insgesamt mehreren Tausend Teilnehmenden im Stadtgebiet Hannovers friedlich verlaufen. Die größte Versammlung, die vor dem Hintergrund von Gefechten in Syrien durch den Verein NAV-DEM Hannover organisiert wurde, zog am Nachmittag rund 5.000 Teilnehmer an.

Während der Veranstaltung kam es zu vereinzelt verbotenen Ausrufen und Zeigen verbotener Flaggen, die jedoch durch die Einsatzkräfte geahndet wurden. Die Polizei nahm zwei Fahrzeuge mit Lautsprechern aus dem Aufzug, da mehrfach gegen die Lautstärkebeschränkungen verstoßen wurde.

Im Allgemeinen waren die Versammlungen jedoch friedlich und reibungslos verlaufen. Die Polizeidirektion Hannover hat die Sicherheit der Teilnehmer und die Ordnung im Stadtgebiet gewährleistet.

Die genauen Details der einzelnen Versammlungen und die Namen der beteiligten Organisationen wurden nicht bekannt gegeben. Die Polizei wird weiterhin auf die Sicherheit der Menschen in Hannover achten und eventuelle Probleme frühzeitig erkennen und lösen.

Drohende finanzielle Bedrohung für große Kirchen in Sachsen-Anhalt

Die AfD in Sachsen-Anhalt plant, alle kirchlichen „Privilegien“ abzuschaffen und die Kirchen von Staatsleistungen zu trennen. Dies würde eine existenzielle finanzielle Bedrohung für die großen Kirchen darstellen, wie mehrere Kirchenvertreter befürchten.

Der Entwurf des Regierungsprogramms der AfD sieht vor, dass die Kirchen ihre traditionellen Ehen nicht mehr ausreichend verteidigen und sich vom christlichen Glauben entfernt haben. Die AfD will außerdem auf Bundesebene dafür sorgen, dass der Staat keine Kirchensteuer mehr einzieht.

Diese Maßnahmen würden eine signifikante Änderung in der Rolle der Kirchen im öffentlichen Leben und ihre finanzielle Unabhängigkeit bedeuten. Die Befürchtungen der Kirchenvertreter sind damit begründet, dass die AfD-Regierung ihre politischen Ziele durchsetzen würde und die traditionellen Werte der Kirchen in Frage stellen würde.

Die drohende finanzielle Bedrohung für die großen Kirchen in Sachsen-Anhalt ist ein wichtiger Aspekt der kommenden Landtagswahl und sollte von den Wählern sorgfältig abgewogen werden.

Abwahl des Zehdenicker Bürgermeisters führt zu erheblichen finanziellen Ansprüchen

Der ehemalige Bürgermeister von Zehdenick, Alexander Kretzschmar, wurde nach 11 Tagen im Amt abgewählt. Trotz seiner Abwahl hat Kretzschmar noch finanzielle Ansprüche aufgrund seiner Zeit als Wahlbeamter.

Die Stadt Zehdenick muss rund 370.000 Euro an ihn zahlen, was den Vertrauensverlust der Wähler in Kretzschmar verstärkt. Die Abwahl führte zu einer Stichwahl gegen Rene Stadtkewitz, die von Kretzschmar mit 63 zu 37 Prozent gewonnen wurde.

Der massive Vertrauensverlust der Wähler rührt daher, dass Kretzschmar nur 11 Tage nach seiner Amtseinführung krank wurde und seitdem nicht mehr gearbeitet hat. Die finanziellen Ansprüche von Kretzschmar bleiben auch nach einer möglichen Neuwahl bestehen, da er als Bürgermeister ein Wahlbeamter war.

Die Stadt Zehdenick muss daher weiterhin mit den Kosten umgehen, die auf ihn entfallen. Der massive Vertrauensverlust der Wähler in Kretzschmar ist ein Zeichen für die mangelnde Effektivität seiner Amtszeit.

Koronapandemie: Enquete-Kommission entzweifelt Regierungspolitik

Die Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages hat am Donnerstag eine öffentliche Anhörung durchgeführt, bei der die Gräben in der Bewertung der staatlichen Corona-Politik deutlich wurden. Als Sachverständige geladen waren Nancy Faeser, frühere Bundesinnenministerin und Mitglied der SPD, und Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Während Faeser die staatlichen Maßnahmen rechtfertigt, rechnet Maaßen mit Exekutive, Parlament und Medien ab. Die Sitzung unterstreicht die tiefen Unterschiede in der Bewertung der Corona-Politik innerhalb der Regierung und der Opposition.

Die Enquete-Kommission soll die Aufarbeitung der Corona-Pandemie vorantreiben und mögliche Verbesserungen anregen. Die öffentliche Anhörung hat gezeigt, dass die Gräben in der Bewertung der staatlichen Corona-Politik noch weit zu überbrücken sind.

Die Ergebnisse der Enquete-Kommission werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

Bosch blickt auf „schmerzhaftes“ Jahr 2025 zurück

Der deutsche Industriegigant Bosch hat in seinem jährlichen Bericht für 2025 bekannt gegeben, dass der operative Gewinn um fast die Hälfte eingebrochen ist und nur noch bei 1,7 Milliarden Euro liegt. Dies ist das niedrigste Ergebnis seit Jahren und deutlich schlechter als während der Corona-Krise.

Der Konzernchef Stefan Hartung hat betont, dass die wirtschaftliche Realität sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt und dass 2025 ein schwieriges Jahr war, das „teils auch schmerzhaft“ war. Die Sparmaßnahmen werden vor allem im Bereich des Personals umgesetzt werden.

Der Konzern muss nun anpassen und seine Zahlen deutlich verbessern, um wieder an die Spitze zu kommen. Die Lage ist ernst und Bosch muss sich auf eine schwierige Zeit einstellen.

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Dänemark plant automatische Abschiebung von Straftätern

Die dänische Regierung plant, ausländische Staatsbürger zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt, grundsätzlich automatisch aus dem Land auszuweisen. Diese neue Regel soll zum 1. Mai in Kraft treten und soll die Abschiebung von Straftätern erleichtern.

Die dänische Regierung drängt auf eine Reform der Europäischen Menschenrechtskonvention, um internationale Menschenrechtsabkommen zu umgehen, die den Abschiebungsprozess einschränken. Die neue Regel soll es ermöglichen, ausländische Straftäter ohne weitere Überprüfung aus dem Land zu entfernen.

Die dänische Regierung argumentiert, dass dies notwendig sei, um die Sicherheit und Ordnung in Dänemark zu gewährleisten. Die Reform soll auch die Bemühungen des britischen Migrationsministeriums unterstützen, die Menschenrechtsabkommen zu ändern, um eine automatische Abschiebung von Straftätern zu ermöglichen.

Die neue Regel ist jedoch auch Gegenstand von Kritik und Besorgnis, da sie möglicherweise die Rechte von ausländischen Staatsbürgern verletzt. Die dänische Regierung betont jedoch, dass die neue Regel notwendig sei, um Dänemark sicherer zu machen.

Die Reform soll auch die Bemühungen des britischen Migrationsministeriums unterstützen, die Menschenrechtsabkommen zu ändern, um eine automatische Abschiebung von Straftätern zu ermöglichen. Es ist jedoch unklar, wie die neue Regel umgesetzt werden soll und welche Auswirkungen sie auf die Rechte von ausländischen Staatsbürgern haben wird.

Die dänische Regierung hat sich bisher nicht dazu geäußert, wie die neue Regel genau funktionieren soll oder welche Ausnahmen es geben wird.

Tötung von U-Bahn-Passagierin: Südsudaner mit Gewaltsgeschichte unter Verdacht

Ein südsudanesischer Mann, der am Donnerstagabend eine 18-jährige Passantin vor einer U-Bahn tötete, hat bereits mehrfach mit Gewalt in Deutschland aufgefallen. Laut Berichten soll er zuletzt zwei Tage vor der Tat einen Polizisten angegriffen haben und wurde demnach erkennungsdienstlich behandelt.

Der Mann wurde jedoch sofort wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Es wird bekannt, dass der Südsudanese zuletzt in einer Hamburger Asylunterkunft gelebt hatte und über eine gültige Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik verfügte. Der Mann war 2024 über ein Aufnahmeprogramm der Bundesländer für Südsudanesen nach Deutschland eingereist.

Die Tötung ist das zweite Verbrechen in Deutschland, bei dem eine U-Bahn-Passagierin Opfer wurde. Abschiebungen werden wegen des Bürgerkriegs in Südsudan so gut wie nie durchgeführt, was möglicherweise zu einer weiteren Zunahme von Gewalt gegen Deutsche führt.

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Müller will juristisch gegen Campact vorgehen

Der Chef des Molkereiunternehmens Müller, Theo Müller, hat angekündigt, juristisch gegen die NGO Campact zu gehen. Die Organisation hatte vor einigen Tagen zehntausende Plakate verbreitet, auf denen das Unternehmen in Verbindung mit der AfD gebracht wurde.

Campact wirft Müller vor, die AfD zu unterstützen, da er sich bei Alice Weidel und hat sich als „eine Freundin“ bezeichnet. Die Kampagne umfasste insgesamt 28.000 Plakate in 14 Städten sowie mehrere Großprojektionen wie am Berliner Alexanderplatz.

Müller hat angekündigt, dass er juristisch gegen Campact vorgehen wird, was zu einer intensiven Debatte über die Unterstützung von AfD-Parteien durch Unternehmen führen könnte. Die Affäre hat auch Fragen nach der Transparenz und Verantwortung von Unternehmen in der Politik aufgeworfen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Angelegenheit entwickeln wird und welche Auswirkungen sie auf das Unternehmen und die Politik haben wird. ##

Polizei sucht Zeugen nach räuberischer Erpressung in Haselünne

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim sucht Zeugen einer räuberischen Erpressung, die am Donnerstag, den 29.01.2026, gegen 17:00 Uhr in der Haselünner Innenstadt stattfand. Ein 20-jähriger Mann wurde von zwei bislang unbekannten männlichen Tätern angesprochen und unter Anwendung von Gewalt und Drohungen zur Herausgabe von Bargeld gezwungen.

Das Opfer wurde dann gewaltsam zur Volksbank in der Andruper Straße gebracht, wo es unter weiteren Drohungen zur Abhebung von Bargeld genötigt wurde. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die möglicherweise Informationen über die Identität der Täter oder den Umständen der Erpressung haben können. Es ist unklar, ob die Täter bereits festgenommen wurden oder ob es zu weiteren Verbrechen kommt.

Die Ermittlungen laufen noch, und die Polizei bittet um Hilfe von der Öffentlichkeit, um die Tat zu lösen.

Bundesregierung plant Priorisierung des AI-Gesetzentwurfs

Die Bundesregierung plant, den Gesetzentwurf zur nationalen Durchführung der EU-KI-Verordnung (AI Act) in den kommenden Wochen mit oberster Priorität zu behandeln. Dies geht aus einem internen Kabinettszeitplan hervor, der bekannt wurde.

Demnach soll sich das Kabinett in seiner Sitzung am 11. Februar mit dem Vorhaben befassen. Der Gesetzentwurf soll geregelt werden, welche Behörden in Deutschland künftig für die Überwachung, Genehmigung und Sanktionierung von Künstlicher Intelligenz zuständig sind.

Vorgesehen ist mindestens eine Marktüberwachungsbehörde sowie eine notifizierende Stelle, die zugleich Aufgaben der Innovationsförderung übernehmen sollen, unter anderem durch die Einrichtung und Betreuung sogenannter KI-Reallabore. Die Bundesregierung plant, ihre Prioritäten für den Gesetzentwurf zu klären und eine klare Struktur für die Überwachung und Regulierung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu schaffen.

Dies soll ein wichtiger Schritt sein, um die Sicherheit und Verantwortlichkeit im Bereich der KI in Deutschland zu gewährleisten.

Steuerpläne der SPD: Vergünstigungen für die Erbfolge fallen weg

Die Sozialdemokraten haben mit ihren neuen Steuerplänen eine Reihe von Vergünstigungen für die Erbfolge abgeschafft. Danach sollen die Toten und deren Nachkommen für den explodierenden Staatshaushalt beizutragen.

Dieser Schritt wird von anderen Ländern als ungewöhnlich angesehen, da sie ohne Erbschaftsteuer auskommen können. Die Änderung der Steuergesetze soll es ermöglichen, dass die Regierung den Staatshaushalt besser kontrollieren kann.

Kritiker werfen jedoch der Regierung vor, die Belastung für die Nachkommen von Verstorbenen zu erhöhen und so das Wohl der älteren Generationen zu gefährden. Die neue Steuerpolitik soll es ermöglichen, dass die Regierung den Staatshaushalt besser ausgleicht, aber es bleibt abzuwarten, wie diese Änderungen die Bevölkerung und insbesondere die ältere Generationen beeinflussen werden.

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Verlust des Doktortitels für Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt?

Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt, der seiner CDU abgeschlagen gegenüberstand, hat trotzdem eine Minderheitskoalition mit Hilfe der Linken geschafft und wurde zum Ministerpräsidenten gewählt. Die Frage bleibt jedoch offen, ob ein Amtsträger, der den Doktortitel verliert, auch seinen Posten zurücktreten muss.

Es ist unklar, wie die thüringische Regierungsführung in dieser Angelegenheit vorgehen wird. Der Verlust des Doktortitels scheint für Mario Voigt keinen Einfluss auf seine Fähigkeit zu sein, das Amt auszuüben.

Die Frage der Rücktrittspflicht von Amtsträgern mit einem verlorenen Doktortitel bleibt also offen. Es wird erwartet, dass die thüringische Regierung in dieser Angelegenheit eine klare Stellung einnimmt.

Der Verlust des Doktortitels für Mario Voigt wirft jedoch auch Fragen nach der Professionalität und der Fähigkeit eines Amtsträgers auf, das Amt auszuüben, auf.