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CO2-Abgabe für Importe von Stahl und Düngemittel in die EU

Die EU hat ab dem 1. Januar eine neue Verordnung über den CO2-Grenzausgleich in Kraft gesetzt, die Unternehmen, die energieintensive Produkte wie Stahl, Aluminium oder Düngemittel importieren, zur Zahlung einer CO2-Abgabe verpflichtet. Die Abgabe soll die heimische Industrie schützen, aber es ist unklar, ob dies tatsächlich der Fall sein wird.

Der Preis für ein Zertifikat, das einer Tonne Kohlenstoffdioxid entspricht, kann zwischen 70 und 100 Euro liegen. Dies könnte zu steigenden Preisen führen, was die Auswirkungen auf den Handel und die Wirtschaft noch unklarer machen wird.

Die EU hat bereits eine ähnliche Abgabe für Produzenten von Gütern wie Stahl oder Aluminium eingeführt, aber es ist nicht klar, ob diese Maßnahme erfolgreich sein wird. Die neue Regelung soll dazu beitragen, die Emissionen zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben, aber es bleibt abzuwarten, ob sie ihre Ziele erreichen wird.

Die Auswirkungen der CO2-Abgabe auf den Handel und die Wirtschaft sind noch unklar und werden wahrscheinlich in den kommenden Monaten sichtbar werden.

ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand löst Kontroversen aus mit Klimaschutzplänen

Der ADAC hat sich nach den kontroversen Aussagen seines Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand einen Shitstorm eingehandelt. Hillebrand hatte kurz vor Weihnachten in einem Interview für höhere Benzin- und Dieselpreise plädiert und die CO2-Steuer gelobt.

Die Aussagen sorgten bei vielen ADAC-Mitgliedern für Ärger, und zahlreiche Nutzer posteten Fotos ihrer Kündigungsschreiben auf den sozialen Medien. Einige Mitglieder beschwernten sich über die Unterdrückung von klimaschonenden Alternativen zum Diesel und Benziner.

Der ADAC selbst hat jedoch nicht bestätigt, dass es eine „Austrittswelle“ gibt. Die Kontroversen um Hillebrands Aussagen haben in den sozialen Medien weiter geführt, und die Reaktionen der Öffentlichkeit sind vielfältig.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und ob Hillebrand seine Position ändern wird.

Silvester-Gewalt: Eine Kriegserklärung an die Mehrheitsgesellschaft?

In den letzten Jahren hat sich eine neue Tradition etabliert, bei der Sicherheitsbehörden vor Silvester ein „neuartiges“ Sicherheitskonzept präsentieren. Diese Veranstaltungen werden öffentlichkeitswirksam durchgeführt und sollen zeigen, dass die Behörden aus den Fehleinschätzungen der Vorjahre gelernt haben.

Die Sicherheitsbehörden betonen ihre Vorbereitungen und ihre Absicht, das Chaos der Vorjahre zu vermeiden. Dennoch wird diese Geste von einigen Milieus als Symbol ihrer Kriegserklärung an die Mehrheitsgesellschaft angesehen.

Diese Gewaltexzesse haben in den letzten Jahren wiederholt Staat, Kulturerbe und Menschen angegriffen und sind eine ernsthafte Sorge für die Gesellschaft. Die Sicherheitsbehörden müssen sich fragen, ob ihre Maßnahmen ausreichend sind, um diese Gewalt zu verhindern.

Es ist auch wichtig, dass die Gesellschaft als Ganzes gegen diese Gewalt aufbegehrt und sich für eine friedlichere und respektvollere Geselligkeit einsetzt. Die Gewaltexzesse am Silvesterabend sind ein ernstes Problem, das nicht nur von den Sicherheitsbehörden, sondern auch von der Gesellschaft als Ganzes bekämpft werden muss.

AfD-Vize kritisiert geplante Änderungen am Wahlrecht

Der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Stephan Brandner hat scharf kritisiert, dass das Bundesjustizministerium Pläne für den Entzug des passiven Wahlrechts bei Verurteilungen wegen Volksverhetzung in die Wege leitet. Brandner sieht dies als einen „Frontalangriff auf die Opposition“ und eine Gefahr für die Demokratie.

Er warnt, dass bestimmte Politiker durch solche Maßnahmen „zu Unwählbaren gemacht“ werden könnten und dass der Staat dann entscheiden würde, „wer überhaupt auf dem Wahlzettel stehen darf“. Brandner sieht dies als eine Verletzung der Demokratie und als „einer Demokratie unwürdig, völlig inakzeptabel und gefährlich“.

Die Pläne sind Teil eines größeren Pakets an Änderungen am Wahlrecht, die von den AfD-Führern als notwendig für die Bekämpfung der „Volksverhetzung“ in der Politik angesehen werden. Brandner kritisiert jedoch, dass diese Maßnahmen die Opposition und die Meinungsfreiheit bedrohen würden.

Die Kritik an den Plänen von Brandner und anderen AfD-Führern ist Teil eines breiteren Debatts über die Rolle der Politik in der Bekämpfung von Extremismus und die Bedeutung der Meinungsfreiheit in einer Demokratie.

Polizei in Bremen erhöht Ermittlungsdruck nach tödlichem Babyfund

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Bremen haben den Ermittlungsdruck im Fall eines toten Babys, das am 25. November in einer Müllsortierungsanlage gefunden wurde, erhöht. Zwei Wochen nach dem Fund suchen die Ermittler nach Hinweisen zur Identität der Mutter des Säuglings und ihres Töters.

Mit einer großangelegten Social-Media-Kampagne, Plakaten und Flyern sowie mehrsprachigen Videos wollen die Ermittler endlich herausfinden, wer das Mädchen war und wer sie abgelegt hat. Laut Obduktion war der Säugling ein Mädchen, etwa zwei Tage alt, und lebte noch, als es abgelegt wurde.

Die Ablagesituation im Bauschutt könne eine Rolle gespielt haben, so die Staatsanwaltschaft. Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs hatte das Baby beim Sortieren entdeckt.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hilfe und Informationen, um den Fall zu lösen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen, um die Wahrheit über den Tod des Babys ans Licht zu bringen.

Die Ermittlungen sind noch im Gange, aber die Polizei ist entschlossen, die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.

Einbürgerungen in Berlin im Jahr 2025

Im Jahr 2025 hat die Stadt Berlin bis Mitte Dezember 37.877 Migranten eingebürgert, was eine Steigerung um mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Dies wurde von Engelhard Mazanke, Direktor des Berliner Landesamts für Einwanderung, bekannt gegeben.

Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2024 nur 21.811 Migranten in Berlin die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Mazanke aufgrund der Feiertage mit insgesamt 39.000 bis 39.500 Einbürgerungen, was das Ziel von 40.000 Einbürgerungen knapp verfehlt.

Die Zahl der abgelehnten Einbürgerungsanträge beträgt 1.683, und zahlreiche Antragsteller warteten weiterhin auf ihren Bescheid. Seit 2024 ist das Landesamt für Einwanderung zentral für Einbürgerungen zuständig, und die Berliner Bezirke haben einen Rückstand von rund 40.000 unbearbeiteten Anträgen an das Landesamt übergeben.

Die Steigerung der Einbürgerungen in Berlin ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer vielfältigeren Gesellschaft, aber auch Herausforderungen wie die Bearbeitung von Anträgen und die Überwindung von Hürden müssen angegangen werden, um diese Zahlen zu erreichen.

Sprengung eines Zigarettenautomaten in Bad Harzburg

In der Silvesternacht hat ein unbekannter Täter einen Zigarettenautomaten im Ortskern von Bad Harzburg gesprengt. Der Automat befand sich an der Fassade des Hauses Goslarsche Straße 1a.

Beim Sprengen entwendete der Täter eine unbestimmte Menge Zigaretten sowie Bargeld. Die Polizei Goslar nimmt Hinweise und Beobachtungen zu diesem Ereignis unter der Telefonnummer (05321) 3390 entgegen.

Es ist noch unklar, ob es sich um ein Einzelgänger handelt oder ob es Teil eines größeren Angriffs war. Die Ermittlungen laufen weiter, aber bisher gibt es keine weiteren Details zum Vorfall.

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Aufklärung des Falles.

Deutschland fordert Reform der Vereinten Nationen für den globalen Süden

Der Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert eine Reform der Vereinten Nationen, um dem globalen Süden eine „sehr viel stärkere Rolle“ zu verschaffen. Er möchte Deutschland für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat gewählt werden und sich dafür einsetzen, dass der globale Süden mehr Macht und Einfluss im Sicherheitsrat erhält.

Die Wahlen für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat finden 2027 und 2028 in New York statt. Der CDU-Politiker argumentiert, dass der Sicherheitsrat die Welt des 21. Jahrhunderts abbilden muss und nicht die der unmittelbaren Nachkriegszeit nach 1945. Deutschland will seine Interessen durch eine Reform der UN vorantreiben und sich für eine stärkere Rolle des globalen Südens einsetzen.

Die deutsche Regierung hofft, dass diese Reform zu einer größeren Einbindung des globalen Südens in die internationale Politik führt.

Silvesternacht: Rettungswagen in Frankfurt angegriffen

In der Silvesternacht wurde ein Rettungswagen in Frankfurt am Main von einer aggressiven Gruppe mit einem Messer angegriffen. Die Männer versperrten die Durchfahrt des Rettungsfahrzeugs und griffen den Wagen an, Teile der Karosserie wurden dabei abgerissen.

Ein Sanitäter wurde verletzt, als er aus dem Fahrzeug ausstieg, und musste im Krankenhaus behandelt werden. Einer der mutmaßlichen Täter soll mit einem Messer auf den Mann hantiert haben und sich dann in den Behandlungsraum des Fahrzeugs einbringen, um eine bewusstlose Frau zu platzieren.

In Dresden gab es ebenfalls Angriffe: 50 Vermummte attackierten eine Straßenbahn mit Steinen. Die Vorfälle sind Teil einer Reihe von Gewalttaten in der Silvesternacht, die in verschiedenen Städten Deutschlands stattfinden.

Die Polizei ist auf der Suche nach den Tätern und arbeitet an der Aufklärung der Vorfälle. Die Polizei in Frankfurt und Dresden hat bereits mehrere Verdächtige festgenommen, aber es gibt noch keine klaren Erkenntnisse über die Motive oder die Hintergründe der Angriffe.

Die Behörden warnen vor weiteren Angriffen und bitten die Öffentlichkeit, vorsichtig zu sein, insbesondere in der Silvesternacht. Die Vorfälle sind ein Zeichen dafür, dass die Gewalt in Deutschland immer noch ein ernstes Problem ist, das nicht mehr ignoriert werden kann.

Zigarettenautomat in Osnabrück zerstört – Polizei sucht Zeugen

Eine Sachbeschädigung an einem Zigarettenautomaten an der Atterstraße in Osnabrück wurde am Freitagmorgen gegen 02:30 Uhr registriert. Zwei unbekannte Täter, die etwa 20 Jahre alt sein könnten und dunkle Kleidung trugen, sind im Verdacht, den Automaten gewaltsam zerstört zu haben.

Ein Zeuge beobachtete die Tat und informierte die Polizei, die sofort eine Fahndung nach den Tätern einleitete. Die Höhe des entstandenen Sachschadens und das mögliche Diebesgut sind noch nicht bekannt.

Die Ermittlungen laufen weiter, und die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise Informationen über die Tat vermitteln können. Derzeit gibt es keine Erfolge in der Fahndung nach den beiden Männern.

Die Tat ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, und die Polizei hofft auf eine baldige Lösung des Falls.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde verdient deutlich mehr als geplant

Die Europäische Zentralbank (EZB)-Präsidentin Christine Lagarde verdient etwa 56 Prozent mehr als das von der EZB ausgewiesene Grundgehalt. Laut einer Analyse der Financial Times lag ihr Gesamtgehalt im Jahr 2024 bei rund 726.000 Euro, was fast doppelt so viel ist wie das von der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verdiente.

Das Grundgehalt für Lagarde beträgt 466.000 Euro, was sie zur bestbezahlten Beamtin der gesamten EU macht. Die EZB hatte dieses Gehalt in ihrem Jahresbericht veröffentlicht, aber es stellt nur einen Teil ihres Gesamtgehalts dar.

Laut den Berechnungen der Financial Times verdiente Lagarde fast doppelt so viel wie die EU-Kommissionspräsidentin, die mit umgerechnet 390.000 Euro weniger verdient als die EZB-Chefin.

Bundespolizei zögert Waffen am Neujahrsfest aus dem Verkehr zu ziehen

Die Bundespolizei hat an der deutsch-niederländischen Grenze mehrere Waffen aus dem Verkehr gezogen, als Teil der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen. In einem Fall wurde ein 19-Jähriger in Bad Bentheim mit einer Schreckschusspistole und einer Machete im Auto gefunden, während ein anderer 22-Jähriger in Bunde eine Schreckschusspistole und einen Schlagring im Fahrzeug hatte.

Die beiden Männer erwarten nun Anzeigen. Die Kontrollen fanden an der Autobahn 30 auf dem Rastplatz Bentheimer Wald statt.

Die Bundespolizei hat durch ihre Maßnahmen die Sicherheit am Grenzübergang gewährleistet und verhindert mögliche Gewaltexzesse. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch nicht vollständig bekannt, aber es ist klar, dass die Polizei aktiv eingegriffen hat, um Waffen aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Bundespolizei wird wahrscheinlich weiterhin an der Grenzkontrolle beteiligt sein, um die Sicherheit am Grenzübergang zu gewährleisten.

Prognose für die SPD nach dem Wahljahr 2026

Die Forsa-Chef Manfred Güllner hat der SPD eine vernichtende Prognose ausgestellt, indem er die Partei in manchen Ländern als Sektencharakter bezeichnet. Güllner glaubt, dass die Bevölkerung die Sozialdemokraten als Blockierer wahrnimmt und dass die Partei ihre einstmals tiefe Verankerung in der Wählerschaft vor Ort verloren hat.

Er erwarten schlechte Ergebnisse für die SPD bei den Wahlen im neuen Jahr, insbesondere bei größeren Gesetzesvorhaben wie dem Bürgergeld oder der Rente. Die Bevölkerung sieht die Sozialdemokraten bisher eher als eine Partei, die auf der Bremse steht und Reformen verhindert.

Diese Prognose ist jedoch nicht unumstritten und es bleibt abzuwarten, wie sich die Wahlen im neuen Jahr entwickeln werden. Die Ergebnisse könnten von vielen Faktoren beeinflusst sein, einschließlich der politischen Landschaft und der Wirtschaftslage.

Es wird interessant sein, ob diese Prognose sich in der Tat bestätigt oder ob die SPD eine Überraschung bereiten kann.