Die AfD und die Grünen haben gemeinsam gegen die Überweisung des Freihandelsabkommens mit Argentinien nach Luxemburg gestimmt. Der Antrag, den Europäischen Gerichtshof zu überprüfen, wurde mit 334 zu 324 Stimmen bei elf Enthaltungen angenommen.
Die Entscheidung dürfte das Ratifizierungsverfahren um Monate oder sogar Jahre verzögern. Während die konservativen und sozialdemokratischen Parteien mehrheitlich gegen die Überweisung gestimmt haben, votierten Abgeordnete der Linken, der AfD sowie ein großer Teil der Grünen-Gruppe dagegen.
Die Entscheidung ist eine wichtige Mecknung für die Regierung und könnte das weitere Vorgehen im Ratifizierungsverfahren beeinträchtigen. Die vorläufige Anwendung des Abkommens bleibt jedoch grundsätzlich möglich, auch wenn die Entscheidung die Verhandlungen um Monate oder sogar Jahre verzögern könnte.
Die Gründe für die gemeinsame Stellungnahme der AfD und der Grünen sind noch nicht klar, aber es ist deutlich, dass beide Parteien ihre Interessen im Vordergrund haben. Die Entscheidung zeigt auch, dass die politische Landschaft in Europa weiterhin dynamisch und vielfältig ist.
