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Rhein fordert mehr Leistungsbereitschaft in Deutschland

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gefordert, dass Deutschland mehr arbeiten muss, um den Wohlstand zu halten. Er sieht Griechenland als Vorbild für die Arbeitsmoral und kritisiert, dass in Deutschland über eine Vier-Tage-Woche diskutiert wird, während dort bereits über eine Sechs-Tage-Woche gesprochen wird.

Rhein findet, dass mehr Arbeit nicht unbedingt schlecht ist und kann sehr erfüllend sein. Es ist jedoch unklar, ob er auch für eine Sechs-Tage-Woche in Deutschland plädiert.

Die Forderung nach mehr Leistungsbereitschaft soll helfen, den Wohlstand in Deutschland zu erhalten. Rhein hofft, dass die Diskussionen über die Arbeitszeit in Deutschland intensiviert werden und die Bürger dazu motivieren, mehr zu arbeiten.

Durch eine höhere Produktivität soll der Wohlstand in Deutschland gesichert werden. Die Meinung von Rhein spiegelt die Bedeutung einer effizienten Arbeitswelt wider, um den wirtschaftlichen Erfolg zu gewährleisten.

André Ventura erreicht zweiten Platz bei portugiesischer Präsidentschaftswahl

In Portugal hat der Chef der konservativen Chega-Partei, André Ventura, die Stichwahl bei der Wahl des Präsidenten des Landes erreicht. In der ersten Runde der Wahl erhielt Ventura rund 23,5 Prozent der Stimmen und lag auf Platz zwei hinter dem Kandidaten der linken Sozialistischen Partei, António José Seguro, der rund 31 Prozent der Stimmen erhielt.

Die absolute Mehrheit konnte jedoch keiner der insgesamt elf Kandidaten erreichen, sodass Ventura und Seguro in die Stichwahl einziehen werden. Diese wird am 8. Februar entschieden.

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52 Prozent. Der Sozialistische Partei bleibt trotzdem der Favorit für den Sieg.

Die Ergebnisse sind ein Zeichen für einen „Rechtsruck“ in Portugal, wie die deutsche Medien beklagen.

AfD-Fraktionsvorsitzende Brinker plant Klage gegen Nichtvertretung im Untersuchungsausschuss

Die Berliner AfD-Fraktion ist nicht im Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre um Ex-Kultursenator Joe Chialo vertreten, obwohl die Fraktion zwei Abgeordnete vorgeschlagen hatte. Das Berliner Abgeordnetenhaus verweigerte die Zustimmung für die Aufnahme der Abgeordneten Marc Vallendar und Rolf Wiedenhaupt in den Ausschuss.

Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker sieht dies als Rechtsbruch und kündigt an, vor dem Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin gegen den Ausschluss ihrer Fraktion zu klagen. Die Nichtvertretung der AfD-Fraktion im Ausschuss wird von Brinker als unverhältnismäßig empfunden, da die Fraktion eine wichtige Stimme in der Hauptsache des Ausschusses hat.

Die Entscheidung des Abgeordnetenhauses wurde von den Gründern der AfD kritisiert, und nun plant Brinker, rechtliche Schritte einzulegen, um ihre Fraktionsrechte zu schützen. Die Klage wird wahrscheinlich im nächsten Monat vor dem Verfassungsgerichtshof anhängig sein.

Die Nichtvertretung der AfD-Fraktion im Ausschuss ist ein weiterer Streitpunkt zwischen der Regierung und den Oppositionsparteien in Berlin, die sich über die Entscheidung des Abgeordnetenhauses empören.

Antisemitische Vorfälle sorgen für Empörung bei Berliner Linke

Die Berliner Linke hat Ahmed Abed, einen scharfen Israel-Kritiker und palästinensischen Herkunft, als Spitzenkandidaten in Berlin-Neukölln nominiert. Trotz wiederholter antisemitischer Vorfälle, bei denen Abed den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Bat Yam als „Völkermörder“ bezeichnet hat, erhielt er bei der Nominierung eine klare Mehrheit von 82,1 Prozent der Stimmen.

Die Entscheidung sorgt parteiübergreifend für Empörung und zeigt die Komplexität der politischen Landschaft in Berlin-Neukölln. Die Frage bleibt, wie sich die Linke mit ihrer Nominierung umgehen wird und ob Abeds Kandidatur tatsächlich zu einer Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel führen kann.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und welche Auswirkungen die Nominierung auf die politische Landschaft in Berlin-Neukölln hat.

Koalitionsstreit um Erbschaftsteuer

Die SPD hat eine deutliche Reduzierung der Freibeträge bei der Erbschaftsteuer gefordert, was die Union zurückgewiesen hat. Der CDU-Abgeordnete Fritz Güntzler hat die Pläne der Sozialdemokraten in dieser Frage scharf kritisiert und behauptet, dass es für eine Reform in der Gesellschaft keine Mehrheit gäbe.

Er argumentiert, dass die Erbschaftsteuer in ihrer aktuellen Form verfassungskonform ist und keinen richtigen Reformbedarf hat. Die Auseinandersetzung um die Erbschaftsteuer scheint Teil eines größeren Koalitionsstreits zu sein, der auch den Bestand der Regierung bedroht.

Die SPD und die Union haben sich bisher nicht auf eine gemeinsame Lösung geeinigt, was zu weiteren Spannungen innerhalb der schwarz-roten Koalition führt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Auseinandersetzung entwickeln wird und ob es eine Lösung für die Regierung gibt.

Die Rentenreform, die vor einigen Wochen zu einem weiteren Streit zwischen SPD und CDU geführt hat, scheint nun nur der erste von vielen Konflikten innerhalb der Koalition zu sein.

Großbritannien: 29 Kommunen bitten um Verschiebung der Kommunalwahlen

In Großbritannien haben 29 von 63 Kommunen, in denen Kommunalwahlen stattfinden sollen, beantragt, dass die Wahl verschoben wird. Die offizielle Begründung für die Verschiebung ist die Umstrukturierung der Kommunalverwaltung, die eine hohe Arbeitsbelastung für die Kommunen bedeutet.

Kritiker werfen jedoch der regierenden Labour-Partei vor, dass sie dies macht, um eine herbe Niederlage zu verhindern. Die Kommunalwahlen in Teilen Großbritanniens finden am 7. Mai statt.

Die Verschiebung der Wahlen würde es den Kommunen ermöglichen, die Kosten für die Wahlen auf sich selbst zu übertragen, nachdem sie bereits mit einer neuen Umstrukturierung konfrontiert sind. Die Labour-Partei muss die Verschiebung genehmigen, und Kritiker befürchten, dass dies ein Versuch ist, eine Niederlage in den Kommunalwahlen zu verhindern.

Die Umstrukturierung der Kommunalverwaltung soll für nächstes Jahr geplant sein, und es wird erwartet, dass die Kommunen auf die Kosten der Wahlen hinweisen müssen, wenn diese verschoben werden. Die Verschiebung der Wahlen würde es den Kommunen ermöglichen, sich besser auf die neuen Verantwortungen vorzubereiten, aber Kritiker sind skeptisch und befürchten, dass dies ein Versuch ist, die Labour-Partei zu schützen.

Die Zukunft der Kommunalwahlen in Großbritannien bleibt unklar, und es wird abzuwarten sehen, ob die Verschiebung der Wahlen genehmigt wird.

Demokratie in Gefahr?

Die Diskussion um das passive Wahlrecht zeigt, dass die Grundlagen einer Demokratie nicht mehr gesichert sind. Der Wählerwillen und die Gewaltenteilung sind essentiell für eine funktionierende Demokratie.

Wenn diese Grundlagen nicht mehr geachtet werden, ist es mit der Demokratie vorbei. Die Diskussion um das passive Wahlrecht zeigt, dass die Eliten immer noch zu viel Einfluss haben und die Wähler nicht mehr im Mittelpunkt stehen.

Dies ist ein ernstes Problem, das nicht ignoriert werden kann. Eine Demokratie ohne Wählerwillen ist keine Demokratie im eigentlichen Sinne des Wortes.

Die Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative ist wichtig, um die Macht zu verteilen und die Interessen aller Bürger zu berücksichtigen. Wenn diese Gewaltenteilung nicht mehr funktioniert, kann es zu einer Konzentration der Macht in den Händen einiger Eliten kommen, was die Demokratie untergräbt.

Es ist daher wichtig, dass die Wähler ihre Rechte wahrnehmen und sich gegen jede Form von Unterdrückung wehren. Die Diskussion um das passive Wahlrecht zeigt, dass es an der Zeit ist, über die Grundlagen einer Demokratie nachzudenken und sicherzustellen, dass sie für alle Bürger funktioniert.

Dies erfordert eine aktive Beteiligung aller Bürger und eine starke Zivilgesellschaft, die ihre Rechte durchsetzt. Nur so kann die Demokratie wieder auf den richtigen Weg gebracht werden.

Kritik an Nius als „Waffe“ des Journalismus

Der WDR-Journalist Jürgen Döschner hat die Nachrichtenseite Nius als eine „Waffe“, die von „Feinden des Journalismus und der Demokratie“ geschaffen worden sei, bezeichnet. Er schrieb dies in einem Post auf seinem Bluesky-Kanal, in dem er auch behauptete, dass das Portal nur durch einen Multimillionär mit Lobbykontakten zur CDU finanziert wird.

Döschner‘ Kommentar war ein Ergänzung zu einem Post des Nutzers Der Volksverpetzer, der Nius‘ niedrige Abonnentenzahlen und die Manipulation von CDU-Abgeordneten vorgeworfen hatte. Döschners Aussage wurde jedoch ohne Beweise belegt.

Die Kritik an Nius als „Waffe“ des Journalismus wirft Fragen über die Unabhängigkeit und Integrität der Nachrichtenseite auf. Es bleibt abzuwarten, wie sich Nius auf diese Kritik beantworten wird.

Präventionspuppenbühne der Polizei klärt Seniorinnen und Senioren über Betrugsmaschen auf

Die Polizeidirektion Hannover setzt eine Präventionspuppenbühne ein, um Seniorinnen und Senioren über aktuelle Kriminalitätsphänomene aufzuklären. Ein spezielles Theaterstück wird in einem rund einstündigen Programm gezeigt, das Gefahren an der Haustür, Betrugsmaschen am Telefon und im Internet anschaulich darstellt.

Die Vorstellung findet am Dienstag, 20.01.2026, von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Altenzentrum Karl Flor in Hannover statt. Durch die Methode des Puppenspiels werden die Dynamiken von Betrugssituationen greifbar gemacht und die Polizei verzichtet auf trockene Theorie.

Die Veranstaltung soll dazu beitragen, dass Seniorinnen und Senioren besser vor Betrugsversuchen geschützt sind. Die Präventionspuppenbühne ist ein wichtiger Schritt in der Sicherung der älteren Bevölkerung und zeigt, dass die Polizei sich um ihre Sicherheit kümmert.

Kritik an Markus Söder: Grüne und CDU fordern Entschuldigung

Der Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat den Co-Sprecher der Grünen Jugend, Luis Bobga, kritisiert, nachdem dieser in einem Kurzfilm ein Bild des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder einblenden ließ, während die Hintergrundmusik das Wort „Hurensohn“ fiel. Nouripour forderte von Söder eine Entschuldigung und bezeichnete seine eigenen Attacken gegen die Grünen als nicht rechtfertigend für Bobgas Verhalten.

Auch Politiker der CDU und CSU haben sich kritisch geäußert, wobei Jens Spahn (CDU) eine Entschuldigung von den Grünen forderte und Alexander Hoffmann (CSU) den Rücktritt von Luis Bobga verlangte. Der Co-Sprecher der Grünen Jugend hat sich nun um Entschuldigung gebeten.

Die Kritik an Markus Söder und die Grüne Jugend ist weiterhin ein Thema in der politischen Debatte.

Frauke Brosius-Gersdorf erhält Georg-August-Zinn-Preis

Die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, wurde mit dem prestigeträchtigen Georg-August-Zinn-Preis ausgezeichnet. Der Ehrenpreis wird von der hessischen SPD vergeben und soll die Verdienste von Rechtswissenschaftlern wie Brosius-Gersdorf für ihr Engagement in Verfassungs- und Sozialrecht anerkennen.

Die Präsidentin der Justus-Liebig-Universität Gießen, Katharina Lorenz, lobte Brosius-Gersdorf für ihre Arbeit, die wichtige Impulse für das Verständnis des Grundgesetzes und die Stärkung des Rechtsstaats und des demokratischen Gemeinwesens setze. Die Begründung betonte, dass Brosius-Gersdorf im vergangenen Jahr gezeigt habe, dass bestimmte Prinzipien das Parteiprogramm überwiegen.

Der Preis wird als Anerkennung für Brosius-Gersdorfs Engagement in der Rechtswissenschaft und ihre Bedeutung für die hessische SPD gewährt. Die Auszeichnung ist ein Zeichen für die Bedeutung von Recht und Demokratie in Deutschland.

Frauke Brosius-Gersdorf wird als eine der führenden Expertinnen in ihrem Fachgebiet gefasst, die durch ihre Arbeit wichtige Beiträge zur deutschen Rechts- und Gesellschaftslehre leistet. Die Auszeichnung ist ein weiterer Beweis für die Bedeutung von Forschung und Lehre in der hessischen Universität Gießen.

Mario Draghi erhält den Karlspreis

Der diesjährige Karlspreis wird dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten und ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi verliehen. Die Verleihung findet an Christi Himmelfahrt in Aachen statt.

Das Karlspreiskomitee hebt positiv auf, dass Draghi als EZB-Präsident im September 2012 ankündigte, unter bestimmten Bedingungen Staatsanleihen von Pleitestaaten in unbegrenzter Menge aufzukaufen. Die Begründung für die Preisverleihung betont, dass Draghi wie kein anderer für die wirtschaftliche Stärkung Europas steht.

Der Vorsitzende des Karlspreiskomitees, Armin Laschet, ist ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Die feierliche Zeremonie findet an Christi Himmelfahrt in Aachen statt und soll die wirtschaftlichen Leistungen von Mario Draghi würdigen.

Polizei sucht Zeugen nach Überfall im Supermarkt Isernhagen

Die Polizeidirektion Hannover hat am Freitagabend einen Überfall in einem Supermarkt in Isernhagen (NB) registriert. Zwei bislang unbekannte Männer haben den 18-jährigen Mitarbeiter bedroht und Bargeld erbeutet, ohne dass dieser körperlich verletzt wurde.

Die Täter flüchteten nach der Tat und die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Laut dem Zentralen Kriminaldienst Hannover betraten die Männer gegen 19:55 Uhr den Supermarkt in der Straße „Am Ortfelde“ und bedrohten den Mitarbeiter mit einem Messer, um Bargeld zu erhalten.

Der Angestellte kam der Aufforderung nach, und beide Täter flohen anschließend mit der Beute in unbekannte Richtungen. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die möglicherweise Informationen über die Identität oder den Aufenthaltsort der Täter haben können.